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Tost wegen Michelin zuversichtlich für Imola
Franz Tost, Teamchef der Scuderia Toro Rosso, lobt die Michelin-Reifen und erwartet in Imola einen Startplatz knapp außerhalb der Top 10
(Motorsport-Total.com) - Die Scuderia Toro Rosso, hervorgegangen aus dem ehemaligen Minardi-Team, wird zwar vom österreichischen Energydrink-Hersteller Red Bull kontrolliert, doch der Hauptsitz des Rennstalls liegt weiterhin im italienischen Faenza, welches nur etwa 20 Autominuten von Imola entfernt ist, wo in einer Woche das erste Europarennen dieser Saison stattfinden wird.
"Wir freuen uns schon sehr auf unser Heimrennen in Imola, speziell nach unserer soliden Vorstellung in Australien", erklärte Teamchef Franz Tost, der aus Scott Speeds aberkanntem achten Platz vor 14 Tagen jede Menge Mut schöpft. "Auf Basis der bisherigen Resultate erwarten wir einen Startplatz irgendwo zwischen zehn und 15. Dann werden wir im Rennen alles geben, um zu sehen, wie weit nach vorne wir von dieser Position aus fahren können."
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Experten prophezeien der Scuderia Toro Rosso in Imola eine starke Leistung, denn der 4,933 Kilometer lange Stop-and-Go-Kurs müsste dem drehmomentfreudigen Cosworth-V10-Motor beim Herausbeschleunigen aus den langsamen Schikanen wie auf den Leib geschneidert sein. Imola ist von der Charakteristik her ja durchaus mit Melbourne vergleichbar, könnte die Stärken des österreichisch-italienisch-britischen Pakets aber noch mehr zur Geltung bringen.
Tost will der V10-Debatte allerdings weiterhin Wind aus den Segeln nehmen, weshalb er den angeblichen Vorteil neuerlich relativierte: "Viele Leute sprechen gerne über den Vorteil, den wir mit unserem V10-Motor haben sollen, aber wir wissen, dass das nicht der Fall ist. Vielleicht vergessen diese Leute, dass einer der Gründe für unsere Konkurrenzfähigkeit unser exzellenter Reifenpartner ist", wird der Österreicher in einer Michelin-Presseaussendung zitiert.
Und weiter: "Michelin hat im Winter unglaublich gute Arbeit geleistet und stellt uns Reifen zur Verfügung, die unter allen erdenklichen Wetterbedingungen gut funktionieren. Die Reifen können in Imola wirklich einen großen Unterschied ausmachen, und Michelins neueste Mischungen und Konstruktionen werden unsere Traktion und unsere Bremsleistung verbessern. Das sind auf dieser Strecke entscheidende Faktoren", gab Tost abschließend zu Protokoll.











