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Mateschitz: "Schön wär's"
Michael Schumacher ab 2007 bei Red Bull? Dietrich Mateschitz wiegelt ab, möchte aber dennoch Gespräche mit dem Rekordweltmeister führen
(Motorsport-Total.com) - Michael Schumacher wird nicht müde, immer wieder zu erklären, dass er vorerst keine Erklärung über seine Zukunftspläne abgibt. Unnötige Kommentare zu kursierenden Gerüchten würden zu noch mehr Spekulationen führen. Doch die Taktik des Rekordweltmeisters geht dabei nur bedingt auf, denn sein Schweigen führt im Umkehrschluss nicht zu weniger Spekulationen - ganz im Gegenteil.
Konzentrierte man sich zuvor nur auf eine mögliche Vertragsverlängerung bei Ferrari, so steht nun plötzlich auch ein Wechsel zu einem anderen Team zur Debatte, zu Renault vielleicht oder sogar zu Red Bull Racing. Schumacher zieht es vor, dies nicht zu kommentieren, andere sind auskunftsfreudiger, haben aber nicht unbedingt neue Fakten zu verkünden.

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Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz ließ zumindest durchblicken, dass ein Interesse an den Diensten von Michael Schumacher durchaus vorhanden ist, doch Konkretes gibt es momentan nicht zu vermelden. "Ich habe mit Michael in den letzten Monaten außer 'Hallo' nichts gesprochen", wird Mateschitz von der 'Motorsport aktuell' zitiert. "Aber wir werden ihn im Juni oder Juli kontaktieren."
Was aus diesen Kontakten wird, steht auf einem anderen Papier, aber dass Schumacher wechselbereit ist, davon geht Mateschitz aus. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich Michael den Kimi (Räikkönen; Anm. d. Red.) bei Ferrari antut oder den (Fernando) Alonso bei McLaren", erklärte er. "Neben einen Michael Schumacher gehört ein junger, aufstrebender Fahrer. Ich würde auch nicht ausschließen, dass Michael zu BMW geht."
Für Gerhard Berger, einen Mateschitz-Vertrauten und immerhin Mitbesitzer des B-Teams Toro Rosso, ist ein Wechsel von Schumacher zu Red Bull wenig wahrscheinlich. "Red Bulls Philosophie verfolgt das Ziel, quasi einen jungen Schumacher zu finden", erklärte er. "Wir haben Supertalente im Pool, nehmen wir nur Liuzzi und Speed, denen ich bei Toro Rosso auf die Finger schaue. Aber vielleicht kommt ja ein Konzern wie BMW oder Toyota zur Auffassung, sie bräuchten Michael Schumacher."









