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Haug: "Er will ins beste Auto, und wir wollen es bauen"
Der Mercedes-Motorsportchef glaubt, dass Kimi Räikkönen einen Verbleib im Team von der Leistung des Autos abhängig machen wird
(Motorsport-Total.com) - Obwohl die Saison 2006 nach drei Rennen noch relativ am Anfang steht, wird bereits viel über mögliche Teamwechsel für 2007 spekuliert. Von den drei derzeit begehrtesten Fahrern hat einzig Fernando Alonso bereits einen Vertrag unterschrieben. Er wird am Saisonende Renault verlassen und zu McLaren-Mercedes wechseln. Wer bei den "Silberpfeilen" sein Teamkollege wird, ist dabei weiterhin offen.
Das britisch-deutsche Team wartet nach wie vor auf eine Entscheidung von Kimi Räikkönen. Man würde den Finnen gerne behalten, jedoch werden Räikkönen seit langer Zeit Verbindungen nach Maranello zu Ferrari nachgesagt. Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug ist der Meinung, dass die Entscheidung des 26-Jährigen vor allem von der Leistung des Autos abhängen wird: "Er will ins beste Auto, und wir wollen es bauen", wird Haug vom Magazin 'Playboy' zitiert.

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Auf die Frage, wann er zum letzten Mal mit dem schweigsamen Finnen, der bereits einige Male wegen Alkoholeskapaden in den Schlagzeilen stand, einen trinken gewesen sei, meinte der Motorsportchef nur: "Generell gilt die Faustformel, dass der Schwabe gut daran tut, sich beim Trinken nicht mit dem Finnen anzulegen. Das wäre ja wie Nasa gegen Drachenflieger."
Keine Verpflichtung von Michael Schumacher
Eine Verpflichtung von Michael Schumacher, dessen Ferrari-Vertrag ebenfalls zum Saisonende ausläuft, als Nachfolger von Räikkönen kann sich der 53-Jährige indes nicht vorstellen: "Die Paarung Schumacher/Alonso sehe ich bei uns nicht", sagte Haug. Schumacher, der bis zu seinem Einstieg in die Königsklasse des Motorsports von Mercedes gefördert worden war und vor einigen Jahren kurz vor einer Unterschrift bei McLaren-Mercedes stand, hat sich bislang zu seinen Zukunftsplänen noch nicht geäußert. Mit einem Teamwechsel des siebenfachen Weltmeisters rechnet jedoch kaum ein Experte, vielmehr wird mit Spannung die Entscheidung des Deutschen erwartet, ob er seine Karriere bei Ferrari fortsetzen oder sich aus der Formel 1 verabschieden wird.
Alle Rennfahrer seien für Haug unterdessen wie "Rennpferde, die man auch mal streicheln, tätscheln und trösten muss". Er ist jedoch davon überzeugt, dass er selbst wohl kein guter Rennfahrer geworden wäre. Vielmehr hätte er als Teamchef einen Fahrer Haug wohl feuern müssen, meinte der Deutsche abschließend.











