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Dennis: Noch "viele Dinge" offen

24. April 2006 - 14:32 Uhr

Bernie Ecclestone und die Hersteller der 'GPMA' finden allmählich zueinander, von einer endgültigen Lösung ist man aber noch ein wenig entfernt

Ron Dennis
Ron Dennis hat vor einiger Einigung im Formel-1-Streit noch viel zu arbeiten
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - In Imola kam Bewegung in die Diskussionen über die kommerzielle Zukunft der Formel 1. Zahlreiche Gerüchte schwappten aus dem Paddock heraus. Ein Abschluss der Verhandlungen stünde kurz bevor, dann waren sich die Parteien - vorrangig Formel-1-Chef Bernie Ecclestone und die Herstellervereinigung 'GPMA' - doch wieder nicht einig. Eine endgültige Lösung wird sich durchaus noch ein wenig hinziehen.

Unabhängig der Angebote beider Seiten gäbe es noch kleine Dinge, auf die man sich nicht einigen konnte. Dementsprechend gibt es auch kein ausgearbeitetes Abkommen, das nur noch auf die Signaturen wartet. "Es gibt kein Concord Agreement zu unterzeichnen. Es gibt erste Entwürfe, aber es gibt noch viel zu arbeiten, bis es ein Dokument gibt, mit dem jeder leben kann", so McLaren-Teamchef Ron Dennis.

"Auch wenn die Positionen sich unterscheiden - wenn auch nicht radikal -, so ist es das grundlegende Interesse von allen, die eingebunden sind, dass die Formel 1 stabilisiert wird", fuhr er fort. Es gäbe aber noch einige offene Punkte. "Ich denke aber nicht, dass diese unüberwindbar sind, aber es sind leider viele Dinge."

"Es ist ein sehr anstrengender Prozess, das zu handhaben. Zu versuchen, die Interessen aller anzugleichen, ist schwierig aber nicht unmöglich", fuhr er fort. Doch es wäre einfacher, würde man sich einfach auf die Aushandlung eines Vertrags bis 2012 verständigen. Doch nicht nur Dennis möchte mehr mit den seit langer Zeit andauernden Gesprächen erreichen.

"Es gibt den festen Glauben daran, dass die Formel 1 noch größer sein kann", erklärt er. "Ich glaube nicht, dass viele Männer Fußball schauen, weil sie denken, sie könnten so gut spielen wie David Beckham. Aber die meisten Männer, die Motorsport sehen, glauben, sie wären so gut wie Michael Schumacher. Es gibt eine wesentlich größere Affinität zum Fahren eines Autos."

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