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Williams und Cosworth beenden ihr Wintertestprogramm

02. März 2006 - 13:50 Uhr

Gestern in Valencia absolvierten Williams und Cosworth den letzten Testtag dieses Winters - Michael spekuliert insgeheim mit einer Überraschung in Bahrain

Nico Rosberg
Nico Rosbergs neues Arbeitsgerät erlebte einen verhältnismäßig guten Winter
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das Williams-Team erwischte dank des hervorragenden Cosworth-V8-Motors einen exzellenten Start in die Wintertestfahrten, doch je mehr Zeit verging, desto weiter fiel die rein britische Allianz - auch wegen der Probleme mit dem Getriebe ohne Zugkraftunterbrechung - hinter die werksunterstützten Rennställe zurück. Gestern beendete Testfahrer Alexander Wurz in Valencia die Saisonvorbereitungen.

Anschließend zog Sam Michael, Williams' Technischer Direktor, Bilanz: "Wir haben unser Wintertestprogramm in Vorbereitung auf den ersten Grand Prix in Bahrain nun abgeschlossen", so der Australier. "Mit den aerodynamischen und mechanischen Komponenten des Autos lief alles gut, so dass wir bereit sind für den ersten Einsatz! Mit Bridgestone und Cosworth haben wir zwei neue Partner, mit denen wir in den vergangenen vier Monaten weit gekommen sind."

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Michael lobte auch die harte Arbeit der beiden Teams in Grove bei Williams und in Northampton bei Cosworth - und vergaß dabei nicht auf das Testteam, welches in den vergangenen vier Monaten meistens in Spanien unterwegs war und kaum Freizeit hatte: "Sie alle haben rastlos gearbeitet, um den FW28 dorthin zu bringen, wo er jetzt ist. Auf diesem Weg wurden insgesamt 17.000 Kilometer auf der Strecke zurückgelegt", klatschte er verbal Beifall.

"Wir haben uns vorgenommen, Williams wieder am vorderen Ende der Startaufstellung zu etablieren."
Sam Michael

"Jetzt fragen sich natürlich alle, wer schnell ist", fuhr er fort. "Die Pace ist im Winter kaum einzuschätzen, weil sich die Autos in unterschiedlichen Entwicklungsstadien befinden und weil die Temperaturen großen Einfluss auf die Performance haben. Außerdem kommt diesmal mit den V8-Motoren ein weiterer Unsicherheitsfaktor hinzu. Für den Saisonstart haben wir uns aber vorgenommen, Williams wieder am vorderen Ende der Startaufstellung zu etablieren."

Auch Simon Corbyn, Chefrenningenieur von Cosworth, äußerte sich zuversichtlich: "Die Ziele des Tests in Valencia waren, das Kilometerlimit nach oben zu schrauben und finale operative Checks durchzuführen. Es war für alle bei Cosworth ein hektischer Winter, so dass jeder viel Arbeit in das Programm investieren musste. Die Fortschritte mit dem Motor waren insgesamt gut, und alle Motoren für Bahrain basieren auf der neuesten Series-2-Spezifikation", so der Brite abschließend.