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Williams-Cosworth sieht sich vorn dabei

17. März 2006 - 14:52 Uhr

Nach dem Freien Training am Freitag steht für das Williams-Team fest, dass man auch in Kuala Lumpur bei der Musik dabei ist

Mark Webber
Mark Webber spielte meist den Zuschauer, um das Material zu schonen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das Williams-Cosworth-Team scheint auch in Malaysia ganz vorn mitfahren zu können. Testfahrer Alexander Wurz spulte mit 0,347 Sekunden Rückstand auf Anthony Davidson im Honda die zweitschnellste Runde ab, während Mark Webber und Nico Rosberg ihr Material schonten und nur auf fünf, bzw. sechs Runden kamen und damit so wenig Runden fuhren wie sonst kein anderes Team. Die gefahrenen Zeiten (Rückstand 3,040 / 3,164 Sekunden) waren also nicht aussagekräftig.

"Ich fuhr heute nur drei schnelle Runden, aber wir haben mit Alex' Auto jede Menge Daten gesammelt", so Mark Webber. "Sein Programm verlief gut, was gut für das Team ist. Nun werden wir uns heute Nachmittag durch die Daten arbeiten und auf dieser Basis aufbauen. Das Auto ist noch nicht ganz perfekt, aber es ist nun unsere Aufgabe, daran zu arbeiten."

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Nico Rosberg: "Auch wenn ich auf diesem Kurs zuvor noch nicht gefahren bin, war es für mich einfacher als in Bahrain, diesen Kurs zu lernen. Es ist mein zweites Rennwochenende in der Formel 1 aber ich habe das Gefühl, dass ich mich schon leichter an die Strecken anpassen kann. Das Auto hat sich ganz gut angefühlt und generell war es ein positiver Tag. Wir müssen einfach nur ein paar Veränderungen an der Balance des Autos für morgen vornehmen."

Alexander Wurz: "Wir hatten zwei sehr interessante Trainingseinheiten und ich wähle das Wort interessant, denn sie waren keine klare Angelegenheit. Wir werden unsere Daten und die Informationen von Bridgestone analysieren müssen."

"Die Reifenwahl wird aber auch für den Wettbewerb keine klare Angelegenheit werden und als Konsequenz trifft dies auch auf die Balance des Chassis zu. Für uns gesprochen denke ich, dass wir schlussendlich auf den Longruns gut ausgesehen haben und ich hoffe, dass ich für Samstag und Sonntag für das Team ein gutes Auto vorbereitet habe."

Sam Michael, Technischer Direktor: "Heute war ein sehr produktiver Tag in Bezug auf das Setup an Alex' Auto und in Bezug auf die Generierung von Daten, die uns bei der Wahl der richtigen Reifenwahl für das Rennen helfen wird. Die Kühlung des Motors, Getriebes und der Bremsen sieht gut aus und wir sind von den Rundenzeiten ermutigt."

"Mark absolvierte kürzere Runs und überprüfte, dass die Balance in Ordnung ist. An Nicos Auto hatten wir zwei Versuche eingeplant, aber wir hatten ein Problem mit dem Benzinschlauch, das ihn auf einen Versuch eingeschränkt hat. Nun werden wir das Auto auf das morgige Qualifying vorbereiten. Wir gehen davon aus, dass wir vorne mitfahren werden."

Bernard Ferguson, Cosworth: "Der Großteil der Testarbeit wurde heute am T-Car mit Alex Wurz durchgeführt. Die Motorentemperaturen sind auf dieser Strecke immer ein Thema, es war aus diesem Grund gut, ein paar Longruns zu fahren, sodass wir eine Ahnung bekommen, wo sich die Werte einpendeln. Es gab keine größeren Motorprobleme."