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Toyota mitverantwortlich für Ferrari-Aufschwung
Der japanische Rennstall gab Ferrari und Bridgestone einen wichtigen Tipp für Windkanaltests - Michelin-Teams verfahren seit drei Jahren derart
(Motorsport-Total.com) - Ferrari hatte in Bahrain mit dem zweiten Platz von Michael Schumacher einen ermutigenden Saisonstart, nachdem die "Roten" im vergangenen Jahr nur hinterher fuhren. Ganz anders der Auftakt für Toyota. Nach den Ankündigungen, in dieser Saison regelmäßig um Podestplätze kämpfen zu wollen, ist der japanische Rennstall weit abgeschlagen, belegte nur die Positionen 14 und 16. Doch gerade die schwächelnden Japaner sollen Berichten der 'ams' zufolge einen großen Anteil an der Wiederauferstehung von Ferrari haben.
Ferrari hatte bis zu diesem Winter bei Windkanaltests der Einfachheit halber Reifen aus Aluminium an den Modellen befestigt, anstatt die Versuche mit echten Reifen durchzuführen. Dadurch wurden die Messergebnisse des Strömungsflusses jedoch verfälscht. In der Folge führten die so entwickelten Aerodynamikpakete bei realen Streckentests zu unbefriedigenden Ergebnissen. "Alu verformt sich nicht wie Gummi", erklärt der Ross Brawn, der Technische Direktor von Ferrari, das Problem.

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Als Toyota in der Winterpause von Michelin- auf Bridgestone-Reifen wechselte, herrschte bei den Reifentechnikern von Bridgestone Verwirrung, als der Rennstall anfragte, wann denn die Reifen für die Windkanaltests eintreffen würden. "Vor drei Monaten lieferten sie dann die ersten Windkanal-Reifen", berichtet Ross Brawn. Die Michelin-Teams bestritten die Winkanaltests bereits seit 2003 mit echten Reifen, nun hat Toyota dieses Know-how also mit zu Bridgestone genommen.
Gerüchten zufolge hat sich die aerodynamische Effizienz des neuen Ferraris seitdem deutlich verbessert. Die Aerodynamik des 248 F1 wurde danach deutlich sichtbar modifiziert, unter anderem wurde ein neuer Frontflügel erfolgreich eingeführt, der nun den Lösungen der Konkurrenz ähnlicher sieht. Die neuen Teile scheinen sich ganz offensichtlich auch auf der Strecke zu bewähren, in Bahrain jedenfalls konnte Ferrari wieder auf die Riege der Top-Teams aufschließen und kämpfte sogar um den Sieg mit.











