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Technische Probleme kosteten Honda einige WM-Punkte

12. März 2006 - 17:19 Uhr

Jenson Button und Rubens Barrichello kämpften in Bahrain mit technischen Problemen, doch der Speed des Autos stimmt das Team zuversichtlich

Rubens Barrichello und Jenson Button
Rubens Barrichello und Jenson Button duellierten sich in der Anfangsphase
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Jenson Button holte beim Renndebüt des reinrassigen Honda-Werksteams fünf Punkte, Teamkollege Rubens Barrichello beendete den Großen Preis von Bahrain in Manama auf Platz 15. Der Brasilianer kämpfte mit Getriebeproblemen und konnte aus diesem Grund nicht richtig angreifen, nachdem er sich in der Anfangsphase des Rennens noch ein aufregendes Duell mit seinem Teamkollegen geliefert hatte.

Jenson Button: "Hätte ich nicht einen solch schlechten Start gehabt, dann hätte dies ein großartiges Rennen für uns werden können. Die Geschwindigkeit unseres Autos war absolut vorhanden, aber die Strategie zahlte sich nicht aus, da ich nach dem Start Plätze verlor. Dies hatten wir bei der Planung der Boxenstopps nicht berücksichtigt."

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"Es hätte uns vielleicht nicht für einen Podiumsplatz gereicht, aber wir haben ein sehr konkurrenzfähiges Auto und wenn man sich die Rundenzeiten anschaut, wenn wir nicht im Verkehr steckten, dann waren wir wirklich so schnell wie alle anderen dort draußen."

"Ich denke, dass wir mit einem extrem positiven Gefühl nach Malaysia gehen können. Wenn wir das Problem mit der Kupplung aus der Welt schaffen können, welches das Problem beim Start verursacht hat, dann werden wir in der Lage sein, sogar noch härter mit dem Wettbewerb zu kämpfen."

Rubens Barrichello: "Es ist enttäuschend, derart mein erstes Rennen für das Team zu beenden, denn in der Anfangsphase sahen wir einen Vorgeschmack auf unser Potenzial. Jenson und ich hatten in der Anfangsphase ein großartiges Rennen gegeneinander, von dem ich sicher bin, dass es ein paar Leuten gefallen hat!"

"Danach wusste ich bald, dass ich ein Problem mit dem Getriebe habe und ich musste versuchen, mit einem fehlenden Gang zu fahren. Ich war nicht in der Lage, Druck zu machen und hatte keine Chance, in den Punkten ins Ziel zu kommen. Wir wissen, dass unser Speed vorhanden ist, wir müssen nur unsere Probleme bis zum kommenden Wochenende beheben, wenn ich sicher bin, dass wir ein viel besseres Rennen haben werden."

Sportdirektor Gil de Ferran: "Jenson fuhr ein brillantes Rennen, machte die ganze Zeit über Druck und zeigte, dass wir einen sehr ähnlichen Speed wie die Führenden gehen konnten. Leider hatte er am Start ein Problem mit der Kupplung, was ihn zurückwarf und das komplette Rennen beeinträchtigte."

"Rubens fuhr am Anfang gut, aber er verlor dann einen Gang, was seine Chancen ausgelöscht hat. Wir reisen wegen des Endergebnisses enttäuscht aus Bahrain ab, aber gleichzeitig sind wir über unsere Leistung des Autos und der Fahrer sehr ermutigt und freuen uns auf Malaysia."

Shuhei Nakamoto, Chefingenieur von Honda Racing Development: "Ein enttäuschendes Ergebnis. Wenn wir uns die positiven Dinge anschauen, dann war der Speed von Jenson so wie jener von Fernando und Michael während des Großteils des Nachmittags. Jenson fuhr die ganze Zeit über ein starkes Rennen, aber der Start hat seine Chancen auf eine bessere Zielankunft verdorben."

"Es war für Rubens schade, dass sein Debütrennen für uns durch ein Getriebeproblem beeinflusst wurde. Die V8-Motoren waren das gesamte Wochenende über stark und wir bleiben für die kommende Woche positiv gestimmt."