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Super Aguri will zu Saisonmitte mit MF1 Racing kämpfen
Super Aguri möchte nicht dauerhaft hinterherfahren, sondern die Saison in den Top 10 beenden - Hilfe von Honda von unschätzbarem Wert
(Motorsport-Total.com) - Gegen Ende der vergangenen Saison kamen Spekulationen auf, dass es für 2006 ein elftes Formel-1-Team geben könnte. Nach einer hektischen und schwierigen Aufbauphase trat Super Aguri nur vier Monate später in Bahrain tatsächlich zum ersten Rennen der Saison an. Dies allein stellte für den neuen Rennstall einen großen Erfolg dar, doch hat man sich mittelfristig bereits höhere Ziele gesetzt.
"Für uns ist es schon ein großer Erfolg, dass wir in der Saison 2006 in der Formel 1 überhaupt antreten, und ich denke, jeder wird diese Einschätzung bislang teilen", erklärte Audetto in einem Interview mit 'formula1.com'. Derzeit fährt das Team des ehemaligen Formel-1-Piloten Aguri Suzuki noch mit modifizierten Arrows-Chassis' aus dem Jahr 2002, doch soll nach einigen weiteren Rennen ein komplett neu entwickelter Bolide zum Einsatz kommen.

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Top 10 sind das erklärte Ziel
Mit den alten Autos bildete Super Aguri in den ersten beiden Rennen erwartungsgemäß das Schlusslicht, jedoch war der Abstand geringer als viele Experten dies vor der Saison erwartet hatten. Daher hat man sich für Mitte der Saison neue Ziele gesetzt: "Wir hoffen, dass wir zur Mitte der Saison mit Midland kämpfen können. Unser Ziel ist es, die Saison 2006 in den Top 10 zu beenden", erläuterte Audetto. Auf die Boliden des Midland-Teams fehlten Super Aguri beim vergangenen Rennwochenende in Malaysia rund anderthalb Sekunden.
Wertvolle Unterstützung durch Honda
Audetto äußerte sich auch bezüglich der Unterstützung von Honda, die weit über die Lieferung von V8-Werksmotoren hinausgeht. So sind neben den 90 Angestellten des Super-Aguri-Teams weitere 14 Fachkräfte des japanischen Autoherstellers dauerhaft in der Fabrik in Leafield stationiert: "Zusätzlich zur Bereitstellung der Motoren trägt Honda Unterstützung in der Elektronik, der Software und der Konstruktion bei. Sie waren bei der Entwicklung des Teams von unschätzbarem Wert, in jeder Hinsicht", so Audetto.
Die gute Beziehung zu Honda habe man vor allem Teamchef Aguri Suzuki zu verdanken: "Aguri hat seit langer Zeit eine gute Beziehung zu Honda, und sie unterstützen seine Teams auch in anderen Rennserien in Japan und den USA", erklärte Audetto.











