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Steiner: "Man kann keine Wunder erwarten"

03. März 2006 - 16:48 Uhr

Günther Steiner, der scheidene Technikchef bei Red Bull Racing, wagt nach den Problemen der Wintertests keinen Ausblick auf den Saisonauftakt

Günther Steiner
Günther Steiner räumte Probleme bei den Vorbereitungen von Red Bull ein
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Früh stellte Red Bull Racing das neue Auto für die Saison 2006 vor. Man wollte Zeit haben, sich an den neuen Motorenpartner Ferrari und an all die neuen Regeln zu gewöhnen. Doch auch am Ende der Wintertestfahrten schaffte das Team keine Simulation einer Renndistanz. Vor allem die Kühlprobleme, die zu Beginn der Tests des RB2 auftauchten, raubten dem Team viel Zeit.

Die zahlreichen Komplikationen schränkten die Vorbereitung auf die neue Saison ein, wie auch der scheidende Technische Direktor Günther Steiner, der nun Red Bulls NASCAR-Projekt betreut, einräumen musste. "Durch die anfänglichen Überhitzungen sind wir nicht so weit gekommen, wie wir wollten", erklärte er der 'APA'.

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Doch Probleme machte auch der V8-Motor von Ferrari. Vor allem die Vibrationen setzten dem Auto zu. Doch Steiner relativierte: "Probleme, die aber nicht nur wir hatten, sondern alle." Zudem sei die Zusammenarbeit mit Ferrari sehr gut, wodurch Probleme schnell gelöst werden könnten. Dennoch bleibt vor dem Saisonauftakt in Bahrain eine Portion Ungewissheit. "Alle kochen nur mit Wasser, auch Ferrari. Man kann keine Wunder erwarten und wir wissen nicht, wie wir in Bahrain dastehen werden."

So könnte es in Bahrain passieren, dass Red Bulls Satellitenteam Toro Rosso besser abschneidet, denn der V10-Motor, den das Team einsetzt, besitzt gegenüber den neuen V8-Triebwerken den Vorteil, als sehr standfest zu gelten. "Der V10 ist zwei Jahre alt und hat von der Zuverlässigkeit her sicher Vorteile, das hat man schon bei den relativ problemlosen Testfahrten gesehen", so Steiner.