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Renault weiter in guter Form

31. März 2006 - 09:22 Uhr

Renault wird auch in Australien das Team sein, das es zu schlagen gilt, wenn man um den Sieg mitreden möchte - Probleme für Giancarlo Fisichella

Fernando Alonso
Fernando Alonso zeigte sich nach nur 16 absolvierten Runden schon zufrieden
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Renault war in den ersten beiden Rennen das Maß der Dinge, und auch nach den ersten zwei Freien Trainings in Melbourne spricht alles dafür, dass man für den Sieg zunächst die Franzosen schlagen muss. Dabei beschränkten sich Fernando Alonso (Fünfter) und Giancarlo Fisichella (Elfter) auf ein Grundprogramm, wobei Fisichella ein Problem mit der Benzinversorgung seines R26 hatte.

"Wir scheinen in gute Form zu sein", so Alonso. "Es war ziemlich windig auf der Strecke und das Gripniveau ist noch sehr schlecht, aber mit dem Auto bin ich zufrieden. Der Grip wird sich noch verbessern, wenn mehr Gummi auf der Bahn liegt, das macht es für uns Fahrer einfacher zu attackieren. Aber momentan ist der Renault gut zu fahren, unsere Pace ist gut. Ich denke, wir sind in einer ähnlichen Position wie in den bisherigen Rennen. Wir werden im Qualifying und hoffentlich auch am Sonntag Spitzenpositionen anstreben."

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Fisichella dagegen haderte noch mit seinem R26. "Es war ein etwas schwieriger Tag für mich", so der Römer. "Durch die kühlen Temperaturen untersteuerte mein Auto stark. Wir haben gerade daran gearbeitet, die Balance zu verbessern, da fühlte sich der Motor plötzlich seltsam an. Ich fuhr langsam an die Box zurück, nach der Session fand wir ein Problem an der Kraftstoffversorgung. Positiv ist, dass Fernandos Zeiten zeigen, dass das Auto auf diesem Kurs schnell ist. Ich denke, wir sind in einer starken Position."

"Wir hatten angesichts der späteren Position im Kalender für dieses Jahr kühlere Bedingungen in Melbourne erwartet und unsere Reifenwahl mit diesem Gedanken im Hinterkopf gefällt", erklärte Chefingenieur Pat Symonds. "Aber auch so ist es nicht einfach, die Reifen bei diesem kühlen Wetter zum Arbeiten zu bewegen."

"Das Problem ist jedoch für alle Teams das gleiche und wir nahmen an Fernandos Auto gute Änderungen vor, um uns auf den richtigen Weg zu bringen. Giancarlo hielt vor dem Ende der Trainingseinheit an, als wir Anzeichen eines potenziellen Motorenproblems sahen. Wir werden schauen, dass wir während dem Training morgen die verlorene Arbeitszeit am Setup wieder gutmachen werden."

Motorenchef Denis Chevrier: "Fernandos Tag verlief reibungslos und wir waren in der Lage, mit ihm unser normales Programm abzuschließen, arbeiteten an der Feinabstimmung des Motorenmappings für diesen Kurs. Giancarlo hatte während der zweiten Trainingseinheit einen Leistungsverlust am Motor, was ihn Zeit auf der Strecke gekostet hat. Wir diagnostizierten nach dem Ende des Trainings ein Problem mit der Benzinversorgung, was nun gelöst worden ist."