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Motoren sollen sogar für fünf Jahre eingefroren werden
Bei einem Treffen in Maranello wurde am Freitag im Beisein der FIA beschlossen, wie die Einfrierung der Motorenentwicklung aussehen sollte
(Motorsport-Total.com) - Dass Max Mosley die Weiterentwicklung der Motoren einfrieren möchte, um in der Formel 1 Geld zu sparen, ist seit mehreren Wochen bekannt. Am Freitag trommelte der FIA-Präsident daher Vertreter von Cosworth, Renault und Ferrari zusammen, um darüber nachzudenken, wie dieser Vorschlag in die Tat umgesetzt werden könnte. Das Ergebnis wurde heute offiziell präsentiert.
Die Eckpunkte: Die Weiterentwicklung soll nicht für drei, sondern gleich für fünf Jahre eingefroren werden, nämlich für den Zeitraum zwischen 2008 und 2012, also die Gültigkeitsdauer des neuen Concorde Agreements. Zwar dürfen bis Januar vor einer jeweiligen Saison Änderungsvorschläge bei der FIA beantragt werden, diese kann jedoch ihr Veto einlegen, wenn Verdacht besteht, dass die Modifikationen nicht der Zuverlässigkeit, sondern der Leistung zuträglich sein könnten.
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Verändert werden dürfen außerdem nur folgende Elemente: alle Anschlüsse, die Form der Brennkammern, Größe, Form und Winkel der Ventile, die Kolbenoberseite (das Gewicht des Kolbens muss gleich bleiben), das Profil der Nockenwelle, die Antriebskinematik der Ventile, die Einlassdüsen, die Zündkerzen und bestimmte Elemente der Zylinderköpfe. Allerdings sollen Modifikationen zur Leistungssteigerung verboten werden.
Sollte ein Motorenhersteller zwischen 2008 und 2012 eine Veränderung vornehmen wollen, so müsste er die Pläne bis 1. Januar vor der jeweiligen Saison einreichen, bis 1. Februar dann sogar einen kompletten Motor der neuen Spezifikation. Die FIA kann den Änderungen entweder zustimmen oder sie ablehnen, muss die Begründung aber öffentlich bekannt machen, falls sie ihr Veto einlegt. So sollen Bevorzugungen von vornherein ausgeschlossen werden.
Beim Meeting anwesend waren übrigens Mosley, Charlie Whiting und Peter Wright für die FIA, Tim Routsis und Alexander Hitzinger für Cosworth, Jean Todt, Ross Brawn, Paolo Martinelli und Gilles Simon für Ferrari sowie Flavio Briatore, Pat Symonds und Rob White für Renault. Warum gerade diese Konstellation an den Vorschlägen arbeiten durfte, ist uns zum momentanen Zeitpunkt nicht genau bekannt.










