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Kein Durchbruch für Toyota in Malaysia

17. März 2006 - 11:02 Uhr

Für Jarno Trulli (11.) und Ralf Schumacher (18.) lief es in Malaysia etwas besser, doch von einer Lösung der Probleme ist Toyota noch weit entfernt

Ralf Schumacher
Für Ralf Schumacher lief es besser als in Bahrain, aber noch lange nicht gut
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach dem äußerst enttäuschenden Saisonauftakt in Bahrain hoffte man bei Toyota für Malaysia nicht unbedingt auf eine große Verbesserung, doch da man in Bahrain die Reifen nicht auf Temperatur brachte, sehnte man quasi die Tropenhitze in Kuala Lumpur herbei. Doch auch in der Hitze hatten Jarno Trulli (Elfter) und Ralf Schumacher (17.) ihre liebe Mühe. Für Toyota steht erneut ein schwieriges Wochenende an.

Dabei fuhren die Fahrer mehr Runden als üblich, um eine bessere Datenbasis zu haben. "Wir wollten mehr Daten über unser neues Paket sammeln", so Trulli. "Unser Gripniveau haben wir noch nicht erreicht, auch wenn es besser aussieht als in Bahrain, haben wir noch Arbeit vor uns. Unsere Herausforderung ist, Chassis und Reifen zur Zusammenarbeit zu bringen. Hierfür müssen wir eine detaillierte Analyse machen. Da wir nach Bahrain nicht testen konnten, müssen wir die Arbeit hier fortsetzen."

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"Ich bin sicher, dass wir das ganze Potenzial des Autos noch nicht gesehen haben", so der Italiener weiter, der sich zumindest ein wenig Optimismus entlocken ließ. "Wir verstehen das Problem, aber eine Lösung ist nicht einfach. Natürlich wollen wir ein besseres Rennen als in Bahrain haben, aber für uns ist es in den ersten Rennen wichtig, an die Wurzel des Problems vorzustoßen."

"Wir fuhren heute mehr als gewöhnlich, denn wir versuchen noch herauszufinden, wie wir das Beste aus dem Paket herausholen", so Schumacher. "Wir haben Probleme mit dem Grip und das Wochenende in Bahrain zeigte, dass wir noch einen Weg vor uns haben. Heute fühlte sich das Auto aber viel besser an, der Grip ist ebenfalls besser."

"Die Traktion und die Reifen passen auch besser zu dieser Piste und der Hitze", fuhr der Wahl-Salzburger fort. "Bei meinem letzten Versuch geriet ich in Verkehr, sonst hätte ich meine Zeit weiter verbessert. An diesem Wochenende wollen wir Informationen für die künftigen Rennen sammeln, einige haben wir schon. Es ist also ein ermutigender Start."

Chefingenieur Dieter Gass bejubelte die kleinen Fortschritte nicht unbedingt, denn noch stehe viel Arbeit an. "Gegenüber Bahrain haben wir heute einen Schritt nach vorn gemacht", erklärte er. "Wir konnten viel an den Reifen und dem Setup arbeiten und haben gute Informationen gesammelt, speziell bei den Reifen. Morgen wollen wir das Setup der Autos weiter verbessern. Wir fuhren heute mehr als gewohnt, denn in Bahrain sparten wir etwas Laufleistung."

"Wenn man das bedenkt, dann haben wir genug Informationen, um eine Reifenwahl zu treffen", fuhr er fort. "Es ist noch etwas zu früh, um vorherzusagen, wie stark die Bedingungen hier unsere Leistungsfähigkeit beeinflussen. Aber da wir Probleme hatten, die Reifen auf Temperatur zu bringen, sollten uns die hohen Streckentemperaturen hier entgegenkommen."