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Deutsche Hersteller müssen neue Flügel montieren

21. März 2006 - 10:29 Uhr

Die Flügelaffäre zieht immer weitere Kreise: Bis Australien müssen nun auch McLaren-Mercedes und das BMW Sauber F1 Team Elemente abmontieren

Kimi Räikkönen
Die Flügel des "Silberpfeils" sind angeblich auch nicht völlig astrein
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nachdem auf Drängen von acht Teams am Sonntag vor dem Rennen in Malaysia zwischen FIA und Ferrari ein Deal ausgehandelt wurde, der besagt, dass Ferrari die umstrittenen, weil angeblich flexiblen Flügel beim zweiten Saisonlauf noch einsetzen durfte, zwei Wochen später in Australien aber nicht mehr, zieht die Affäre nun immer weitere Kreise.

Noch in Malaysia hatte Honda-Teamchef Nick Fry am Rande enthüllt, dass zwei der Teams, die die Ankündigung eines Protests gegen Ferrari unterschrieben hatten, ironischerweise selbst auch unter Verdacht stehen, flexible aerodynamische Elemente einzusetzen. Allerdings wurde zunächst nicht bekannt, um wen es sich dabei handeln könnte - rein spekulativ wurde von einigen Journalisten der Name Renault mehrere Male fallen gelassen.

Unsere Kollegen von 'autosport.com' wollen nun jedoch herausgefunden haben, dass es sich dabei nicht um Renault handelt, sondern um die beiden deutschen Automobilhersteller, McLaren-Mercedes und das BMW Sauber F1 Team. Demnach müssen diese Rennställe - genau wie Ferrari - bis zum Grand Prix von Australien ebenfalls neue Flügel auf ihre Autos montieren. Sollten sie sich dagegen sträuben, könnte es zu Konsequenzen kommen.

Und wieder einmal heißt es: Fortsetzung folgt...

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