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Abstimmungsprobleme bei der Scuderia Toro Rosso

17. März 2006 - 09:09 Uhr

Auch wenn Vitantonio Liuzzi, Scott Speed und Neel Jani mit einem nervösen Fahrzeugheck kämpften, zeigten sie sich am Freitag zufrieden

Scott Speed
Scott Speed mag den flüssigen Charakter des 'Sepang International Circuit'
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Auch wenn die Positionen der Fahrer der Scuderia Toro Rosso nach dem Ende der ersten beiden Freien Trainings in Malaysia nicht unbedingt Besorgnis erregend sind, so klagten die Piloten über ein ständig ausbrechendes Fahrzeugheck. Am Nachmittag konnte sich Vitantonio Liuzzi 2,549 Sekunden zurück auf Rang 15 klassieren, Neel Jani wurde 18. (2,790 Sekunden hinter Spitze) vor Scott Speed (+2,885 Sekunden).

"Mit der heute geleisteten Arbeit bin ich sehr zufrieden", so Liuzzi. "Am Morgen fuhren wir nicht sehr viele Runden, lernten einfach die Strecke. Bisher fuhr ich nur einen Tag im Vorjahr hier, als dritter Fahrer bei Red Bull Racing, und ich mag die Strecke. Das Auto spricht gut an. Die Hitze macht mir nichts aus, aber es ist immerhin eine Sauna, die nichts kostet."

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"Ich fuhr heute zum ersten Mal ein Formel-1-Auto auf dieser Strecke, in der A1GP-Serie war ich hier aber schon unterwegs", so Jani, der Testfahrer des Teams. "Aber ich musste mich dennoch daran gewöhnen, denn mit einem Formel-1-Auto bremst man ja viel später. Ich habe verschiedene Reifenmischungen probiert und ich denke, wir haben die richtige für das Rennen gewählt. Hier fühlte ich mich im Auto bereits wohler als in Bahrain, denn ich habe nun - auch wenn ich nicht viele Runden drehte - ein besseres Verständnis für die Reifen. Meine Rundenzeit gegen Ende war ganz gut, also bin ich zufrieden."

Scott Speed musste sich knapp hinter seinem schweizer Teamkollegen anstellen: "Ich bin zum ersten Mal hier, mag aber den Fluss der Strecke - ein bisschen wie Spa, was bedeutet, dass man in den Kurven mit verschiedenen Linien experimentieren kann, und es gibt viele Hochgeschwindigkeitskurven, die ineinander übergehen", so der US-Amerikaner. "Ich spüre, dass ich die Strecke jetzt kenne, aber ich denke, dass das Überholen hier nicht einfach wird. Ich hatte einige Probleme mit dem Heck, aber wir machten Fortschritte und ich bin ziemlich zufrieden mit unserer Rennpace. Wegen der Hitze mache ich mir keine Sorgen, denn ich gehöre zu den fitteren Jungs im Paddock."

"Heute konzentrierten wir uns auf Dinge wie Reifenevaluierung und Benzinlasten", erklärte Laurent Mekies, Chefingenieur des Teams. "Zum Glück konnte Neel einen angemessenen Reifenvergleich durchführen. Seine Daten sind für die Rennautos sehr nützlich, um den richtigen Michelin-Reifentyp auszuwählen. Die Bedingungen am Sonntag könnten ähnlich sein wie heute, daher haben wir repräsentative Daten, denke ich. Bis jetzt sind wir mit der Kühlung auch im grünen Bereich, und zu den Bremsen war Bahrain, von wo wir gerade kommen, viel härter."