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London weiterhin an einem Grand Prix interessiert
Sollte Bernie Ecclestone mit dem Preis heruntergehen, könnte in London doch noch ein Grand Prix stattfinden, meint Bürgermeister Ken Livingstone
(Motorsport-Total.com) - Seit im Sommer 2004 in der Londoner Regent Street eine Formel-1-Demonstration stattgefunden hat, wird die Möglichkeit angedacht, eines Tages einen Grand Prix in der britischen Hauptstadt auszutragen. Zuletzt war von dieser Idee nichts mehr zu hören, doch das Londoner Interesse an der Königsklasse des Motorsports ist weiterhin vorhanden.
Gescheitert sind die Gespräche mit Formel-1-Chef Bernie Ecclestone seinerzeit an dessen überzogenen Forderungen, denn Berichten zufolge hätten die Londoner schlappe 40 bis 80 Millionen Euro locker machen müssen, um in den Rennkalender aufgenommen zu werden. Hinzu wären weitere Kosten gekommen, schließlich ist es ein gewaltiger logistischer Aufwand, mitten in einer Weltstadt eine improvisierte Grand-Prix-Strecke samt Boxengasse und Tribünen aufzubauen.

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Bürgermeister Ken Livingstone, an und für sich ein Freund der Idee, Schumacher und Co. mit 750 PS rund um den Hyde Park donnern zu lassen, hat angesichts dieser immensen Kosten der Tour de France den Vorzug gegeben: Für lediglich 2,2 Millionen Euro wird im Sommer 2007 nämlich der Prolog des berühmtesten Radrennens der Welt in London stattfinden, bevor der Tourtross ins angestammte Frankreich übersiedelt.
Doch trotz der Tour de France würde Livingstone unter anderen Umständen weiterhin gerne einen Grand Prix austragen: "Wenn Bernie Ecclestone zurückkommen und sagen würde, dass wir es auch ohne einen massiven Beitrag seitens der Steuerzahler machen könnten, dann würden wir es wahrscheinlich machen", so der Brite im Gespräch mit 'Bloomberg'.
Dass die Idee zumindest weiterhin in Ecclestones Hinterkopf schlummert, ist ebenfalls anzunehmen, denn der 75-Jährige hat noch nie einen Hehl daraus gemacht, wie unzufrieden er mit den Veranstaltern in Silverstone ist. Die Traditionsstrecke in Northampton ist zwar bei Fahrern, Teams und Fans gleichermaßen beliebt, entspricht infrastrukturell aber nicht mehr den gängigen Standards. Ein Umbau soll dies in den nächsten Jahren jedoch ändern.










