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Byrne bleibt Ferrari wahrscheinlich als Berater erhalten

24. Januar 2006 - 11:54 Uhr

Chefdesigner Rory Byrne wird Ferrari demnächst in Richtung Thailand verlassen, bleibt den Italienern aber voraussichtlich als Berater erhalten

Rory Byrne
Byrne galt in den vergangenen Jahren als einer der besten Formel-1-Designer
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Der F2005 der vergangenen Saison war der erste Formel-1-Ferrari des neuen Jahrtausends, der nicht komplett unter der Regie von Chefdesigner Rory Byrne entstanden ist. Der Vertrag des Südafrikaners läuft zwar noch bis Ende 2006, doch in Maranello ist bereits 2004 schrittweise sein Abschied in die Rente angelaufen.

Byrne wurde 2005 immer wieder aktiviert, um bei der Weiterentwicklung auszuhelfen, hatte seine Hände natürlich auch beim neuen 248 F1 im Spiel. Geleitet wird die Designabteilung aber längst von seinem designierten Nachfolger Aldo Costa. So soll wohl auch in den kommenden Jahren verfahren werden, wobei Byrne vermutlich trotz seines Rückzugs zumindest als Berater weiterhin für Ferrari tätig sein wird.

"Ich möchte noch keine Details verraten", erklärte der 62-Jährige heute in Mugello, "aber das Team hat mich gebeten, in Zukunft als Ingenieursberater zur Verfügung zu stehen." Und Ross Brawn, Technischer Direktor von Ferrari, fügte an: "Rory soll an der Zukunft Ferraris arbeiten. In der Formel 1 stehen viele Veränderungen bevor, aber er wird sich parallel dazu auch in die Entwicklung der Straßenfahrzeuge einbringen", so der Brite.

Byrne hat vor, sich wieder in Thailand niederzulassen, wo er Mitte der 90er Jahre nach seinem Weggang von Benetton geheiratet und eine Tauchschule gegründet hatte. Als Ferrari mit einem Millionenangebot lockte, konnte der Konstrukteur allerdings nicht widerstehen, weshalb er samt seiner Ehefrau nach Italien übersiedelte. Nun möchte er sich jedoch wieder den entspannteren Seiten des Lebens widmen und sein 7.000-Quadratmeter-Anwesen als Tourismusobjekt nutzen.

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