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Tritt Aguri dem neuen Concorde Agreement bei?

23. Dezember 2005 - 13:44 Uhr

Auch wenn sportliche Erfolge 2006 ausbleiben dürften, könnte sich der Einstieg des neuen Teams deutlich auf die Formel 1 auswirken

Aguri Suzuki
Bindet sich Aguri Suzuki gleich langfristig an die Formel 1?
© Honda

(Motorsport-Total.com) - Der Einstieg des neuen Formel-1-Rennstalls Super Aguri F1 Team könnte sich trotz der zunächst vermutlich ausbleibenden sportlichen Erfolge auf die gesamte Formel 1 auswirken. Informationen von 'autosport.com' aus verlässlicher FIA-Quelle zufolge will sich das Team langfristig an die Formel 1 binden und das neue Concorde Agreement für die Zeit von 2008 bis 2012 unterschreiben.

Damit würde Formel-1-Boss Bernie Ecclestone in seiner Formel 1 sechs Rennställe (daneben noch Ferrari, Williams, Midland, Red Bull Racing sowie die Scuderia Toro Rosso) auf seiner Seite haben und damit eines mehr als momentan die Herstellervereinigung 'GPMA' (McLaren-Mercedes, BMW, Toyota, Honda Racing und Renault). Zudem können laut Mosley ein bis zwei der 'GPMA'-Vertreter bis Ende 2007 aus der Formel 1 aussteigen.

Weiteres pikantes Detail ist die Tatsache, dass 'GPMA'-Mitglied Honda den neuen Rennstall nicht nur mit Motoren beliefern, sondern auch finanziell unter die Arme greifen wird. Angeblich wartet Honda nur noch, bis man aus dem bindenden Vertrag mit der 'GPMA' austeigen kann, um dann das neue Concorde-Agreement zu unterschreiben - so wie das Toyota angeblich auch tun möchte. Die 'GPMA' dürfte damit kaum noch eine Basis für eine Konkurrenzserie haben.

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