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Blundell: Kein klarer Sieger im "Briten-Duell"

25. Dezember 2005 - 08:47 Uhr

Blundell über den "Battle of Britain", das Duell zwischen "DC" und "JB", das man mit Berücksichtigung der Erwartungshaltung bewerten müsse

Jenson Button und David Coulthard
Laut Blundell hatte Coulthard (rechts) die Nase 2005 hauchdünn vor Button
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Seitdem Damon Hill 1996 in der Formel 1 Weltmeister wurde wartet Großbritannien vergeblich auf einen Titelträger von der Insel. Daher wird das Duell der zwei Briten Jenson Button und David Coulthard im "Mutterland des Motorsports" mit besonderem Interesse verfolgt. Einige Medien sprechen gar vom "Battle of Britain". Der Engländer Mark Blundell schildert seine Sicht des Duells in der abgelaufenen Saison und sieht dabei keinen klaren Sieger.

"Ich würde sagen, dass David Jenson in gewisser Hinsicht in den Schatten gestellt hat", so der ehemalige Formel-1-Pilot auf seiner Internetseite. Button habe sich allerdings in einer schwierigen Situation befunden.

"Sie (das BAR-Honda-Team; Anm. d. Red.) haben letztes Jahr einen so guten Job gemacht, und er ebenso, sodass die Erwartungen und Empfindungen der Leute sehr hoch waren", so der Brite weiter. "Bedauerlicherweise für ihn war der BAR dann nicht so schnell wie in der letzten Saison - es gab Probleme mit ihm und folglich konnte Jenson damit nichts ausrichten."

Laut Blundell müsse man daher auf das schauen, was realistisch erreichbar war - die Erwartungen seien bei BAR eben nicht erfüllt worden. Auf der anderen Seite habe niemand solch gute Ergebnisse von David Coulthard und Red Bull Racing erwartet und man konnte damit die Erwartungen übertreffen. "Ich würde sagen, dass er ihn (Coulthard Button; Anm. d. Red.) nur einen Tick in den Schatten gestellt hat."

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