Aktuelle Bildergalerien
ANZEIGEFanartikel

Michael Schumacher T-Shirt Comeback

good to know you
Formel 1-Videos
Sortieren nach:
Vettel erklärt den RB8
Datum: 09.02.2012
(15)
Red-Bull-Launch: Das ist der RB8
Datum: 06.02.2012
(13)
Weitere Formel 1-Videos
Die aktuelle Umfrage

Wie hässlich finden Sie die neuen Nasen mit Abstufungen? Von 1 (besonders schön) bis 5 (untragbar hässlich).

1 (besonders schön)
2 (ganz okay)
3 (grenzwertig)
4 (nicht schön, aber man überlebt's)
5 (untragbar hässlich)
Tests: Zeiten, Termine, Statistik

Exklusives "Testcenter"

Im "Testcenter" finden Sie Zeiten, Termine und unzählige Statistiken zu den Testfahrten in der Formel 1!
Zum Testcenter
Folgen Sie uns!
Motorsport-Total.com bei Facebook Motorsport-Total.com bei Google+ Motorsport-Total.com bei Twitter RSS-Feeds von Motorsport-Total.com
Sie sind hier: Home > Formel 1 > Newsübersicht > News

Stoddart: "Formel 1 ist Politik-Rennen auf der Strecke"

25. November 2005 - 12:05 Uhr

Ex-Teamchef Paul Stoddart kritisiert den Zustand der Formel 1, in der es seiner Meinung nach keinen Platz mehr für kleine Teams gibt

Paul Stoddart
Paul Stoddart: In der Formel 1 herrscht die Politik, nicht der Sport
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach fünf Jahren des Überlebenskampfes in der Formel 1 hat Paul Stoddart sein Minardi-Team Anfang des Monats in die Hände von Red Bull übergeben. Zwar wurde der Rennstall damit nicht an einen Automobilhersteller verkauft, doch hinter dem neuen Teambesitzer steckt ein milliardenschweres Unternehmen, welches das Formel-1-Engagement ernst nimmt und zumindest in den kommenden Jahren das Überleben des Rennstalls garantieren kann.

"Die Formel 1 wird Minardi vermissen, aber die kleinen Teams können nicht mehr erfolgreich sein", so der Australier in einem Interview mit der 'Gazzetta dello Sport'. "Die unaufhörlichen Änderungen am Reglement waren der finale Schlag, denn Veränderungen kosten Geld, und die falschen ebenso", kritisiert der 50-Jährige.

Die Zukunft der Formel 1 läge nun in den Händen der Automobilhersteller, die ja bekanntlich hinter den Kulissen um mehr Macht und Einkommen kämpfen und mit der Gründung einer Konkurrenzserie drohen: "Die Formel 1 ist Politik-Rennen auf der Strecke. Vielleicht werde ich alt, aber selbst wenn ich es könnte, in der heutigen Formel 1 möchte ich nicht noch einmal aktiv sein."

Besonders die wichtige Nachwuchsarbeit, die Minardi in den vergangenen Jahren erledigt hat - unter anderem brachte man einen gewissen Fernando Alonso in die Formel 1 - werde in den Augen Stoddarts in Zukunft kein Team mehr verrichten: "Niemand wird in der Lage sein, in Bezug auf die jungen Fahrer die Arbeit von Minardi zu erledigen. Manchmal haben wir es des Geldes wegen gemacht, das leugne ich gar nicht, aber die besten Fahrer sind durch unsere Hände gegangen."

Es ist jedoch genau die Absicht der Scuderia Toro Rosso, die aus Minardi hervorgegangen ist, jungen Fahrern beim Einstieg in die Formel 1 zu helfen. Allerdings dürfte dieses Vergnügen vorerst nur jenen Fahrern vorbehalten sein, die schon in den Junior-Kategorien von Red Bull unter Vertrag genommen worden sind, wie beispielsweise Scott Speed (USA) oder Neel Jani (Schweiz).

Artikeloptionen
Artikel bewerten
Diese News / Newsübersicht hinzufügen zu...
TwitterFacebookstudiVZ / meinVZ / schülerVZMister Wongdel.icio.usYiGGWebnewsLinkarenaGoogleYahoo! MyWebBlinklistdiggFurlFolkdtoneviewHilfe
RSS XML-FeedGoogle ReaderMy Yahoo!Windows liveMy AOL

 

 
Nach oben