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Helmut Marko und die Formel 1: Wie alles begann...

Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko erzählt, wie er durch die Freundschaft zu Jochen Rindt mit dem Motorsport in Berührung kam

Dr. Helmut Marko mit David Coulthard
Hier mit David Coulthard: Dr. Helmut Marko, Motorsportberater bei Red Bull
© Red Bull Racing

(Motorsport-Total.com) - Helmut Marko ist heute einer der wichtigsten Berater bei Red Bull. Die Geschichte, die ihn mit dem Motorsport verbindet, ist genau so lang wie abwechslungsreich. In einem Interview mit 'Autosport-Atlas' erzählt der Österreicher über seine ersten Kontakte mit der Welt des Rennsports. Tatsächlich war es die Freundschaft zu Jochen Rindt, die den heute 62-Jährigen auf den Geschmack kommen lies.

Mit Rindt zusammen nämlich verbrachte Marko seine letzten beiden Jahre auf dem Gymnasium in Graz. Rindt hatte als Junge während des Zweiten Weltkrieges seine Eltern bei einem Bombenangriff auf Hamburg verloren und wuchs bei seinen Großeltern in Österreich auf. Im Alter von 18 Jahren, so berichtet Marko, bekam Rindt das Erbe seiner wohlhabenden Eltern ausgezahlt. "Er entschloss sich dazu, Rennen zu fahren. Ich wollte mitmachen und kam somit auch zum Motorsport."

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"Es ging mir darum, mit Rindt zusammen zu sein, ihm auszuhelfen und so was in der Art. Ich fing erst richtig an, Rennen zu fahren, als ich mit dem Studium fertig war", so der Österreicher, der ausführt, er habe von zu Hause aus keine Unterstützung erhalten: "Meine Eltern sagten, ich solle erst mein Studium beenden, danach könne ich tun, was ich wolle." Während Rindt also bereits nach England aufgebrochen war, um seine Karriere zu beginnen, blieb Marko im heimischen Österreich. Die Freunde aber standen in ständigen Kontakt und Marko nutzte jede sich bietende Gelegenheit, um die Grands Prix zu besuchen.

1967, direkt nach der Promotion zum Doktor der Rechtswissenschaft, war dann Markos Zeit gekommen. Zu Beginn versuchte sich der Österreicher vorwiegend hinter dem Steuer von Sportwagen und in der Formel V. 1969 stieg er in die Formel 3 ein. Der nächste Karrieresprung war schon in Planung: Er habe gemeinsam mit Jochen Rindt Pläne geschmiedet, um zusammen zu fahren, so Marko. "Aber unglücklicherweise kam er 1970 um." Rindt, dem posthum noch der Weltmeisterschaftstitel verliehen wurde, war beim Samstagstraining vor dem Italien-Grand-Prix in seinem Lotus auf tragische Art und Weise ums Leben gekommen.

Die Unfälle dieser Zeit erschüttern noch heute jeden Motorsportliebhaber. Wer sich hinter das Steuer eines Formel-1-Boliden setzte, riskierte Kopf und Kragen, doch auch der Tod enger Vertrauter hielt kaum jemanden davon ab, weiterzumachen. Dies war auch bei Marko der Fall: Er gewann 1971 die 24 Stunden von Le Mans und schon bald darauf saß er selbst - seinem verstorbenen Freund gleich - im Cockpit eines Formel-1-Autos. Am 1. August des gleichen Jahres ging er beim Grand Prix von Deutschland am Nürburgring an den Start.

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