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"JV"-Kollision: Monteiro ist sich keiner Schuld bewusst

25. Juli 2005 - 16:00 Uhr

Jacques Villeneuve ging nach der gestrigen Kollision mit Tiago Monteiro hart ins Gericht, der Portugiese hat dafür aber kein Verständnis

Jacques Villeneuve und Tiago Monteiro
Zwischen Villeneuve und Monteiro hat es gestern in Hockenheim gekracht
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Beim Anbremsen der Haarnadelkurve kam es während des gestrigen Rennens in Hockenheim zu einer Kollision zwischen Tiago Monteiro und Jacques Villeneuve: Letzterer setzte außen zum Überholen an, bekam aber vom Jordan-Toyota vor ihm die Tür vor die Nase geknallt und krachte daraufhin in das Auto des Portugiesen. Anschließend zeigte sich Villeneuve wenig begeistert von der Fahrweise seines Kontrahenten.

"Ich habe keine Ahnung, was er getan hat", beschwerte sich der 34-Jährige über die strittige Szene. "Er sagte mir, dass er rechts geschaut hat, aber niemanden sehen konnte, aber dann zog er nach links. Wenn ich nicht rechts bin, dann muss ich doch links sein, oder? Dann ist er auf die Bremsen gestiegen. Das war ein bisschen gefährlich. Es macht aber keinen Sinn, sich darüber zu ärgern. Das ist erledigt und vorbei. Wichtig ist, das zu besprechen, damit er dazulernen kann und so etwas nicht noch einmal macht."

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Monteiro freilich zeigte sich von der weltmeisterlichen Kritik wenig beeindruckt: "Ich war auf genau derselben Linie wie in allen anderen 64 Runden", konterte er. "Villeneuve war hinter mir, ich schaute in meinen Rückspiegel und bemerkte, dass er noch nicht nahe genug dran war. Das Problem ist, dass er nicht nach innen gestochen ist, um mich zu überholen, sondern nach außen. Er hat die Kontrolle über sein Auto verloren und krachte in mich hinein. Jacques war nicht neben, sondern hinter mir, und ich war daher sehr überrascht über den Rammstoß."

Die beiden Streithähne wurden anschließend vor die Rennleitung zitiert, doch die verantwortlichen Stewards stuften die Situation als normalen Rennunfall ein. Beide blieben damit in der Wertung - und für Monteiro bedeutete dies die zwölfte Zielankunft in seinem zwölften Grand Prix, sogar die 23. hintereinander, wenn man die vergangene Saison in der Formel Nissan hinzurechnet. Seine Zuverlässigkeitsquote könnte also kaum besser sein.

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