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Fisichella glaubt an ein Ende seiner Pechsträhne

22. Juli 2005 - 18:53 Uhr

Seit seinem Sieg in Melbourne stolperte Giancarlo Fisichella von einer Panne in die nächste, doch das soll bald ein Ende haben

Giancarlo Fisichella
Fisichella blickt den verbleibenden acht Rennen optimistisch entgegen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Mit 25 Punkten liegt Giancarlo Fisichella momentan auf dem siebenten Rang der Fahrer-WM - und 40 Prozent all seiner Zähler stammen noch vom glücklichen Auftaktsieg in Australien, als ihm der Regen im Qualifying behilflich war. Doch die Pechsträhne des Italieners soll endlich ein Ende haben, wie er heute Nachmittag in Hockenheim ankündigte.

"Ich hatte viele mechanische und technische Probleme. Es war einfach eine unglückliche Phase", erklärte Fisichella gegenüber Journalisten. "So etwas passiert in der Formel 1 manchmal. Ich bin aber sicher, dass sich das Blatt dieses Wochenende wenden wird. Ich würde gerne weitere Rennen gewinnen und möglichst viele Punkte sammeln. Warum soll ich nicht noch den einen oder anderen Grand Prix gewinnen?"

Der 32-Jährige, der im ersten Saisondrittel auch fahrerisch nicht überzeugen konnte, lieferte zuletzt einige starke Leistungen ab - vor allem in Montréal und in Silverstone. Dennoch blieb er meistens unbelohnt, wohingegen sein Teamkollege Fernando Alonso fast immer die Zielflagge sah und daher auch in der Weltmeisterschaft überlegen in Führung liegt. Da ist es nahe liegend, dass über die Möglichkeit einer internen Sabotage zumindest nachgedacht wird.

Aber: "Unsere Autos sind genau gleich, es arbeiten dieselben Leute an den Autos und sie arbeiten genauso hart", winkte Fisichella ab. "Ich habe ein großartiges Auto, ein großartiges Team. Ich habe das erste Rennen gewonnen. Es wird schon wieder passen. Nächste Woche fahren wir in Budapest, auf einer Strecke, die ich sehr mag, und dann kommt ja auch noch Brasilien. Dort habe ich schließlich schon einmal gewonnen."

Was das bevorstehende Rennen am kommenden Sonntag in Hockenheim angeht, glaubt der Renault-Pilot nicht, dass er allzu große Chancen auf einen Sieg hat: "Der McLaren ist schneller", bestätigte er die gestrige Aussage seines Teamkollegen. Im Freien Freitagstraining belegte er mit 2,173 Sekunden Rückstand nach 28 Runden den soliden sechsten Platz, allerdings als langsamster Pilot des Spitzenquintetts von McLaren-Mercedes und Renault.

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