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Keine Rückkehr von Adrian Newey zu WilliamsF1

09. Juni 2005 - 14:04 Uhr

Für Patrick Head ist eine Rückkehr von McLaren-Mercedes-Chefdesigner Adrian Newey zur alten Wirkungsstätte sehr unwahrscheinlich

McLaren-Mercedes-Chefdesigner Adrian Newey
Adrian Newey wird nach 2005 wohl keine Formel-1-Aufgaben wahrnehmen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Adrian Newey fand sich in den vergangenen Jahren immer wieder inmitten von Wechselgerüchten wieder. Der Chefdesigner von McLaren-Mercedes wurde mehrfach mit einer Rückkehr zu seiner alten Wirkungsstätte, dem WilliamsF1 Team, in Verbindung gebracht. Dabei ist seit einigen Wochen klar, dass der Engländer in Zukunft machen möchte: sein Privatleben genießen.

"Ich will mir Lebensqualität kaufen", erklärte Newey vor einiger Zeit. Bei McLaren-Mercedes hat der Umgestaltungsprozess in der Designabteilung bereits begonnen. Bis zum Jahresende wird Newey im Team verbleiben, doch hinter den Kulissen beginnt bereits der Aufbau der Nachfolgestrukturen. Ein Wechsel zurück zu WilliamsF1 schloss auch Patrick Head, Teilhaber des Teams, aus.

"Es gab da viele Spekulationen, aber ich muss auch zugeben, dass Adrian einige Male mit uns gesprochen hat", erklärte Head in der 'Sport Auto Moto'. Aber: "Ich denke, er möchte nicht immer nur das Gleiche machen, er sucht für sich selbst nach einer neuen Situation. Nun hat er zwar seinen Vertrag mit McLaren verlängert, aber nur bis zum Jahresende."

Newey verließ Ende 1997 das WilliamsF1 Team und stieß zu McLaren-Mercedes. Niki Lauda gelang es 2001, den heute 46-Jährigen zu Jaguar zu holen, doch der Vorabvertrag wurde wieder gelöst, Newey unterschrieb einen Vertrag bei McLaren, der ihn bis Sommer 2005 an die "Silberpfeile" band. Dieser wurde nun bis zum Jahresende verlängert, danach wäre er theoretisch auch für andere Teams verfügbar.

"Verfügbar wäre er, aber ich weiß nicht, ob er für uns auch eine gute Lösung wäre", so Head. Zwar sei der diesjährige McLaren-Bolide von Anfang an schnell gewesen, "aber in den vergangenen drei Jahren hat WilliamsF1 McLaren immer geschlagen", fuhr er fort. Zudem würde sich auch ein finanzielles Problem ergeben: "Er ist es gewohnt, gut bezahlt zu werden, und bei WilliamsF1 ist dies keine gängige Praxis."

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