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David Coulthard unter schnellen Finnen

30. Juni 2005 - 11:51 Uhr

Red-Bull-Racing-Pilot David Coulthards Sichtweise auf die Erfolge seiner beiden finnischen Ex-Teamkollegen Mika Häkkinen und Kimi Räikkönen

David Coulthard
Coulthard zieht Bilanz aus seinen Erfahrungen mit Häkkinen und Räikkönen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Von 1996 an bis zur vergangenen Saison hatte David Coulthard immer finnische Teamkollegen. Bis 2001 war es der zweifache Weltmeister Mika Häkkinen, dem Coulthard bei McLaren-Mercedes nie den Rang ablaufen konnte. Als Häkkinen sich Ende des Jahres vorläufig zur Ruhe setzte, kam Kimi Räikkönen ins Team. 2002 lag Coulthard mit 41 Punkten ganze 17 Zähler vor dem jungen Räikkönen, in den beiden folgenden Jahren allerdings wendete sich das Blatt und der Nachwuchsfahrer lies den Schotten in der Fahrerwertung weit hinter sich zurück.

Seit diesem Jahr pilotiert Coulthard einen Red-Bull-Cosworth RB1. Sein finnischer Fluch scheint damit durchbrochen, aber die gesammelten Erfahrungen mit seinen beiden skandinavischen Kollegen machen den 34-Jährigen zu einem Profi in Sachen finnische Formel-1-Fahrer. Befragt danach, welcher der beiden Finnen der Bessere sei, meint Coulthard, beide seien außergewöhnliche Fahrer. 'GMM' gegenüber erklärt er: "Wenn man mich zwingen würde, eine Entscheidung zu treffen - es gab eine Zeit, in der ich mir Häkkinens Telemetriedaten ansah und dachte: 'Gütiger Himmel! Das ist eindrucksvoll!'"

"Gegen Kimi habe ich nichts, aber ich kann nicht behaupten, dass es mir angesichts seiner Daten jemals genauso ging. Ich würde sagen, Mika war solider in seiner beeindruckenden Geschwindigkeit", meint der Schotte, der 1994 als Ersatz für den verstorbenen Ayrton Senna in die Formel 1 gekommen war. "Kimi macht gelegentlich sonderbare Fehler, und da bin ich kleinlich. Aber ich denke, er hat das Potential, die gleiche Ebene (wie Häkkinen; Anm. d. Red.) zu erreichen, bis er sich ebenfalls aus der Formel 1 zurückzieht."

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