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BAR-Honda spekuliert mit der baldigen Wende

15. Juni 2005 - 11:53 Uhr

Nach acht Rennen steht BAR-Honda noch immer ohne Punkte da, doch das soll sich in Indianapolis ändern - Willis ist optimistisch

Geoff Willis
Willis ist zuversichtlich, dass BAR-Honda die Wende noch 2005 schaffen kann
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach acht von 19 Saisonrennen ist BAR-Honda eines von nur drei Teams ohne WM-Punkte, man liegt auf Platz neun in der Konstrukteurs-WM. Eigentlich wollte Jenson Button dieses Jahr Jagd auf den WM-Titel machen, doch diesen Plan musste der Brite schon längst begraben. Dennoch bleibt ein Einzelsieg unverändert das Saisonziel Nummer eins, und schon am kommenden Wochenende in Indianapolis will man einen Schritt in die richtige Richtung machen.

"Das ist ein schwieriges Jahr für uns", wird Geoff Willis, Technischer Direktor von BAR-Honda, von 'Autosport' zitiert. "Wir haben es uns selbst in manchen Bereichen schwer gemacht, aber das gehört zur Herausforderung dazu. Was die Meisterschaftsposition angeht, sind die Möglichkeiten begrenzt, was noch zu erreichen ist, aber es kann uns nichts davon abhalten, das Auto zu verbessern und vielleicht noch den einen oder anderen Sieg einzufahren. Wir werden unsere Probleme lösen."

Die ermutigenden Testzeiten vor der Sperre im Zuge der Gewichtsaffäre und die Pole Position von Button zuletzt in Montréal beweisen, dass bei BAR-Honda durchaus Potenzial vorhanden ist, umgesetzt wurde es bislang aber nicht. Bei den drei Überseerennen zu Beginn setzte es sechs Ausfälle, wobei in Australien beide Autos absichtlich aus dem Rennen genommen wurden, und der einzige Podestplatz in Imola wurde bekanntlich nachträglich aberkannt. Nun wird in Brackley eifrig an der Wende gearbeitet.

"Wir wollen die Puzzleteile zusammenfügen, die Autos hinbekommen und es in Indianapolis wieder versuchen", gab Willis zu Protokoll. "Ich denke, das Auto läuft schon viel besser. Wir hatten für Montréal ein spezielles Aerodynamikpaket, aber einige Teile davon werden auch in den nächsten Rennen eingesetzt. Wir machen gute Fortschritte. In Indianapolis sollten wir ein besseres Verständnis davon haben, wir das Auto funktioniert."

"Wir haben Kanada mit einigen sehr positiven Erkenntnissen verlassen", fasste der Brite zusammen. "Wir waren im Rennen auf jeden Fall sehr konkurrenzfähig, wie man gesehen hat. Ich sehe keinen Grund, weshalb wir diese Form nicht nach Indy mitnehmen und in ein gutes Resultat umsetzen sollten. Wir müssen einfach weiterkämpfen, bis wir es einmal hinbekommen."

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