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Schumacher: "Werden gemeinsam daran arbeiten"

13. Mai 2005 - 12:05 Uhr

Der Weltmeister schreibt Ferrari und Bridgestone noch lange nicht ab - gemeinsam werde man zurückschlagen: "Wir wissen, was zu tun ist"

Michael Schumacher
Michael Schumacher hält weiter Ausschau nach Siegen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nachdem es für Michael Schumacher beim Rennen in Imola wieder stark bergauf ging, kam in Barcelona wieder der Abfall. Dabei war der Weltmeister im Rennen durchaus nicht langsam unterwegs, doch zwei Reifenschäden markierten das Ende des Rennens. Daraufhin stand Reifenpartner Bridgestone wieder einmal in der Kritik, auch Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo zeigte sich unzufrieden.

Schumacher möchte diese Kritik unkommentiert lassen. "Wir sind in dieser ganzen Sache ein Team", erklärte er auf seiner Internetseite. "Wir haben viele Jahre lang gemeinsam gewonnen, momentan verlieren wir gemeinsam, und wir werden gemeinsam daran arbeiten, dass wir wieder gewinnen. Dies ist unser einziges Ziel im Moment: wieder an die Spitze zu kommen. Und ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass uns allzu viele Menschen in dieser Hinsicht unterschätzen."

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In der Tat zweifelt kaum ein Beobachter daran, dass Ferrari und Bridgestone wieder in die Erfolgsspur zurückfinden werden, doch als Kandidat auf den Weltmeistertitel gilt der Kerpener nicht mehr. Doch der Weltmeister gibt nicht auf: "Wir wissen, was zu tun ist, die Frage ist lediglich, wie lange wir dazu brauchen. Also noch mal: Das Wort 'Aufgeben' existiert für uns nicht. Wir schauen nur nach vorne."

In Fiorano arbeitete Schumacher zwei Tage lang intensiv mit den Bridgestone-Reifen, am Mittwoch stand auch ein Regenreifentest auf einer künstlich bewässerten Strecke an. Immerhin sind die Ursachen für die Reifenschäden in Barcelona geklärt. "Durch die Safety-Car-Phase zu Beginn des Rennens bekamen wir ein Problem mit dem Reifendruck, und durch die hohen Belastungen gerade auf der linken Seite kam es dadurch zu einem Folgeschaden beim linken hinteren Reifen", erklärte er.

Der nachfolgende Schaden am linke Vorderreifen sei "ungewöhnlich" gewesen, doch auch hier fand sich eine einfache Ursache. "Wir haben aber einen Riss gefunden, ich muss also doch über ein Trümmerteil gefahren sein. Zwei Reifenschäden innerhalb so kurzer Zeit, deren Ursache in diesem Moment nicht geklärt war, veranlassten das Team dann dazu, mein Rennen zu beenden. Damit wäre das mal geklärt, und wir schauen nach vorne", so Schumacher.