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BAR-Honda gibt nicht auf: Wir können Button halten

31. Mai 2005 - 14:02 Uhr

Noch immer keine Punkte für BAR-Honda, doch Teamchef Nick Fry möchte Jenson Button überzeugen, auch 2006 im Team zu verbleiben

Jenson Button
Umworbener Jenson Button: Er soll auch 2006 bei BAR-Honda Rennen bestreiten
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach sieben Rennen, wovon er nur fünf fahren konnte, ist das Punktekonto von Jenson Button weiterhin leer. Damit erhöhen sich auch die Chancen, dass der Engländer für die Saison 2006 dem BAR-Honda-Team den Rücken kehrt. Der Engländer muss an einem Stichtag einen festgelegten Prozentsatz der Punkte des WM-Führenden haben, nur dann ist eine Option des Teams für das kommende Jahr gültig.

Die Chancen hierzu schwinden von Rennen zu Rennen. Fernando Alonso hat bereits 59 Punkte auf der Habenseite, Button keinen einzigen. Dennoch gibt sich Teamchef Nick Fry optimistisch, Buttons Dienste auch 2006 in Anspruch nehmen zu können. Dafür müssen die nötigen Punkte nicht einmal erreicht werden. Ein Sieg könne den Engländer vielleicht schon umstimmen, weiter im Team zu bleiben.

"Ich weiß nicht, wie die Beziehung von Jenson mit WilliamsF1 aussieht, aber ich glaube, dass wir bei BAR auch unabhängig davon gute Argumente haben", wird Fry vom 'Daily Telegraph' zitiert. "Wenn man bedenkt, wie sehr sich Honda bei BAR involviert und welchen Erfolg sie in diesem Sport hatten, dann glaube ich, dass jeder Fahrer sehr glücklich darüber wäre, hier im nächsten Jahr zu fahren."

Insgeheim scheint Fry darauf zu hoffen, dass die Unterstützung von BMW für das WilliamsF1 Team künftig schrumpfen wird. Dann müsste man sicher weniger Überzeugungsarbeit leisten, um Button auch weiterhin zu halten. Doch darauf kann und möchte er sich nicht verlassen. "Die Situation für uns ist sehr klar", erklärte er. "Wir müssen Rennen gewinnen und Jenson behalten!"

Doch die Zeit rennt dem britisch-japanischen Rennstall davon. "In diesem Jahr konnten wir bisher nicht überzeugen, aber wir haben noch etwas Zeit", so Fry im 'Daily Mirror'. "Die Zeit drängt. Wir haben die beiden Rennen in Nordamerika und dann vier im Juli, um Jenson zu zeigen, was wir können. Das ist die Aufgabe, die wir in dieser Woche angehen müssen. Wir wollen ihn auf jeden Fall noch eine lange Zeit bei uns haben."

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