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Mehr Details zum Film über Gilles und Jacques Villeneuve

28. Februar 2005 - 13:17 Uhr

2006 soll der Film über Vater und Sohn Villeneuve in die Kinos kommen, der nun immer konkretere Formen annimmt - "JV" als Berater

Jacques Villeneuve
Jacques Villeneuve wurde als offizieller Berater für das Filmprojekt verpflichtet
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Bereits vor einigen Jahren wollte Sylvester Stallone einen Film über die Formel 1 drehen, doch weil er sich von den Akteuren der Königsklasse nicht ausreichend unterstützt fühlte, verlegte er sein Projekt kurzerhand in die ChampCar-Serie. 2006 soll dennoch ein Formel-1-Streifen in die Kinos kommen - mit der Geschichte von Gilles und Jacques Villeneuve als Inhalt.

Laut offizieller Mitteilung der Produktionsfirma 'Capri Films' beginnt der Film mit dem legendären WM-Finale von Jerez 1997, bei dem Jacques Villeneuve endlich den WM-Titel holte, der seinem Vater versagt geblieben ist. Anschließend soll eine faktenbezogene Biografie über die Villeneuves in Spielfilmform folgen, für die man den heutigen Sauber-Piloten als offiziellen Berater verpflichtet hat. Auch der Titel steht bereits fest: 'Villeneuve'.

Anlässlich des Filmprojekts hat Villeneuve jun. auch endlich mit dem Gerücht aufgeräumt, wonach er kein gutes Verhältnis zu Gilles gehabt habe: "Es fiel mir zu Beginn meiner Karriere schwer, über meinen Vater zu sprechen. Ich stand immer im Rampenlicht, aber nicht wegen meiner Erfolge. Das war mir peinlich, denn die Leute haben in mir immer den Geist meines Vaters gesehen. Ich war stolz, Gilles Villeneuves Sohn zu sein, aber ich wollte erst selbst etwas erreichen."

"Niemand weiß, wie meine Beziehung zu meinem Vater wirklich war", fuhr der heute 33-jährige Ex-Weltmeister fort. "Die Leute denken oft, dass ich ihn gehasst habe und dass ich nicht Teil seines Lebens sein wollte, aber das stimmt überhaupt nicht. Er war immer mein Held." Dennoch spricht Villeneuve noch heute sehr selten über seinen Vater, der 1982 im belgischen Zolder im Rennwagen tödlich verunglückt und zu einem Mythos geworden ist.

In dem Film über sich selbst und seinen Vater wird Villeneuve übrigens in einigen Szenen selbst mitwirken, nämlich am Steuer eines Formel-1-Boliden. Ob auch Originalszenen verwendet werden, ist jedoch noch nicht bekannt. Fest steht im Gegensatz dazu bereits das Budget, das mit eher bescheidenen 25 Millionen Euro veranschlagt ist. Ob 'Villeneuve' damit Hollywood-Format erreichen kann, darf vorsichtig bezweifelt werden.

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