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Montoya: Neuer "Silberpfeil" sieht "unglaublich" aus

24. Januar 2005 - 13:17 Uhr

Erst am Donnerstag steigt Juan-Pablo Montoya erstmals in den MP4-20, schon jetzt ist er aber beeindruckt von der radikalen Optik

Juan-Pablo Montoya
Juan-Pablo Montoya als gespannter Beobachter beim Shakedown des MP4-20
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Eine relativ breite Nase, die obligatorische Delle im Frontflügel, geschwungene Seitenkästen sowie ein stark nach unten abfallendes Heck und eine relativ hoch angesiedelte Motorenabdeckung sind optisch die augenscheinlichsten Merkmale des neuen MP4-20 von McLaren-Mercedes, der heute in Barcelona der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Insgesamt ergibt dies ein relativ unkonventionelles Paket, welches auch Juan-Pablo Montoya von der Optik her beeindruckt hat: "Das Aussehen des Autos ist unglaublich", staunte er nach dem von Kimi Räikkönen durchgeführten Shakedown heute Morgen. "McLaren hat einen außergewöhnlichen Job gemacht, aber wir müssen abwarten, wie es jetzt weitergeht. Auch Mercedes hat motorenseitig großartige Arbeit geleistet. Die Installationsrunde haben wir schon durchgeführt und es gab keine Schwierigkeiten. Das Auto ist in einem Stück zurückgekommen."

Der Kolumbianer selbst wird erst am Donnerstag erstmals im MP4-20 Platz nehmen und die letzten beiden Tage des für diese Woche angesetzten Testprogramms absolvieren. Auf einen direkten Zeitenvergleich mit seinem Teamkollegen, der auch von den Medien mit Spannung erwartet wird, muss er damit zunächst noch warten.

Dass der neue "Silberpfeil" im Gegensatz zum neuen Ferrari schon im ersten Rennen debütieren wird, muss aus seiner Sicht weder einen Vor-, noch einen Nachteil bedeuten: "Schwer zu sagen, ob man dadurch in einer guten oder schlechten Situation ist", sagte er. "Ferrari glaubt, dass das, was sie machen, der bessere Weg ist, und wir glauben, dass das, was wir machen, der bessere Weg ist. Man wird sehen, wer schlussendlich Recht behält."

Allerdings räumte der Sieger des letzten Rennens der Saison 2004 ein, dass er zumindest in Sachen Zuverlässigkeit gegenüber Schumacher und Barrichello einen Nachteil haben könnte: "Da werden sie sicher in einer besseren Verfassung sein, weil sie in den ersten Rennen ein Auto haben, von dem sie wissen, dass es nicht kaputt geht. Die große Frage ist aber, wo sie von der Pace her stehen werden", gab Montoya zu Protokoll.

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