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Gascoyne: "Der Start war sehr gut"

14. Januar 2005 - 19:53 Uhr

Toyotas Technischer Direktor der Chassisabteilung, Mike Gascoyne, hatte am ersten Test des Toyota TF105 kaum etwas auszusetzen

Mike Gascoyne
Mike Gascoyne: Der erste Schritt wurde erfolgreich vollzogen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Frage: "Bist du mit dem Debüt des Toyota TF105 zufrieden?"
Mike Gascoyne: "Bis jetzt sind wir zufrieden mit dem Debüt des TF105. Die Fahrer hatten einen positiven Eindruck vom Handling des neuen Autos, speziell was das Heck betrifft. Alle Aussagen gingen in die erwartete Richtung und haben damit die Daten bestätigt, die wir im Windkanal gesammelt haben. Auch bei der Zuverlässigkeit vermittelt das Auto ein gutes Gefühl. Was die Leistung angeht, haben wir noch einiges in petto, wenn wir uns erst daran gewöhnt haben, wie die neuen Regeln das Auto beeinflussen. Aber der Start war sehr gut."

Frage: "Wie würdest du die Arbeit dieser Woche zusammenfassen?"
Gascoyne: "Dieser Test in Jerez war im Grunde ein einwöchiger Shakedown. Wir haben die grundlegenden Systeme überall am Auto getestet. Diese Tests wollten wir hier absolvieren, damit wir besser verstehen, wie das Auto funktioniert. Erst danach können wir mit der detaillierteren Arbeit am Setup beginnen. Auch wenn wir etwas an der Balance des Autos gearbeitet haben, so müssen wir auf diesem Gebiet noch viel lernen. Wenn wir ein Balanceproblem mit dem TF104B haben, dann wissen wir, was zu tun ist, denn wir haben das in allen erdenklichen Situationen schon gemacht. Beim TF105 fehlen uns jedoch diese Informationen. Diese Arbeit muss man kontrolliert machen, Schritt für Schritt."

Frage: "In der kommenden Woche geht es in Barcelona weiter. Was steht dort auf dem Plan?"
Gascoyne: "Für Barcelona wird ein zweiter TF105 verfügbar sein. Daher ist geplant, dass beide Stammfahrer von Dienstag an je vier Tage im Auto sitzen werden. Dann können wir auch mit der Detailarbeit am Setup beginnen, die Balance genau abstimmen und nach Leistungsreserven suchen. Ein typisches Programm wäre beispielsweise, dass man an einem Auto den Sturz der Vorderräder auslotet, am anderen Auto wird dann das Heck betrachtet. Dann fährt das eine Auto mit einem härteren Drehstabilisator, das andere mit härteren Federn. Oder bei einem wird das Gewicht nach vorn verlagert, beim anderen nach hinten. Dann können wir beginnen, uns ein großes Bild zu machen."

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