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Wirdheim frustriert: Cockpitsuche in den USA

28. Oktober 2004 - 15:06 Uhr

Jaguar-Testfahrer Björn Wirdheim sieht für sich selbst wenig Chancen in der Formel 1 und sucht ein ChampCar-Cockpit

Björn Wirdheim
Björn Wirdheim soll sein Glück in den USA versuchen
© Jaguar

(Motorsport-Total.com) - Besonders einfach hatte des Jaguar-Tester Björn Wirdheim in dieser Saison nicht. Während sich Anthony Davidson als dritter Pilot am Freitag prächtig in Szene setzen konnte, drohte Wirdheim immer das Szenario, im Dickicht der 25 Piloten unterzugehen. Durch den Ford-Rückzug wurde seine Stellung in der Formel 1 außerdem nicht gerade gestärkt.

Da nur noch wenige Formel-1-Cockpits für die Saison 2005 verfügbar sind, wird sich der Schwede um ein Cockpit in der ChampCar-World-Series bemühen. Dies erklärte der Vater und Manager Ornulf Wirdheim, der in seiner aktiven Zeit auch einige DTM-Rennen bestritt, schwedischen Medien.

Ein weiteres Jahr als Testfahrer käme nur in Frage, wenn für 2006 ein Stammcockpit quasi garantiert wäre. "Es wäre besser für Björn, wenn er zwei Jahre in den USA fährt und dann als Meister zurückkommt", erklärte sein Vater. Die Chance, bei Jaguar zu glänzen, wäre außerdem nie gegeben gewesen, da sich das Team nur auf die Stammfahrer konzentrierte.

Sollte der Wechsel in die ChampCar-Serie klappen, so wäre Björn Wirdheim ein weiterer Formel-3000-Meister, der in den USA Fuß fassen möchte. Bruno Junqueira, Meister der Saison 2000, Justin Wilson, Meister 2001, und Sébastien Bourdais, Meister 2002, verdienen sich bereits ihre Sporen in den USA. Wirdheim soll bereits im November einen Test im 'PKV'-Team absolvieren.

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