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Silverstone: Stewart ist "vorsichtig optimistisch"

13. Oktober 2004 - 13:40 Uhr

Heute entscheidet sich das Schicksal Silverstones - 'BRDC'-Präsident Sir Jackie Stewart schöpfte gestern neue Hoffnung

Paul und Jackie Stewart
Sir Jackie Stewart (rechts) mit seinem Sohn Paul in Shanghai
© Jaguar

(Motorsport-Total.com) - Während sich an der Situation um Silverstone heute im Prinzip noch nichts geändert hat, ist 'BRDC'-Präsident Jackie Stewart "vorsichtig optimistisch", dass das FIA World Council heute zu seinen Gunsten entscheiden und den traditionellen Grand Prix in den Kalender für 2005 aufnehmen wird. Dies erklärte der Schotte nach einem FIA-Dinner in Paris.

Der Automobilweltverband feiert bekanntlich im Moment sein hundertjähriges Bestehen und lud deshalb gestern Abend zu einer Jubiläumsveranstaltung, bei der auch Stewart anwesend war. Einen Tag vor dem Meeting des World Councils ergriff der 64-Jährige natürlich die Gelegenheit, Lobbying für Silverstone zu betreiben - scheinbar mit Erfolg: Seit gestern mehren sich Berichte, wonach das Rennen in Silverstone gerettet werden könnte.

"Ich war gestern Abend beim Jubiläums-Dinner mit allen Vertretern der FIA und mit allen Veranstaltern aus der ganzen Welt hier in Paris", wird Stewart vom 'Telegraph' zitiert. "Sie sind alle schockiert, dass ein Risiko besteht, Silverstone zu verlieren. Niemand versteht die Logik dahinter. Die wirtschaftliche Seite ist das größte Thema, aber sie ist noch nicht geklärt, denn wir haben noch keinen Vertrag von Herrn Ecclestone erhalten. Wir wissen noch nicht genau, was nötig ist, um den Grand Prix in den nächsten Jahren zu behalten. Wir können nicht um jeden Preis zusagen."

Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird Silverstone heute in den offiziellen Rennkalender für 2005 aufgenommen, vorerst wahrscheinlich jedoch nur unter provisorischem Status.

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