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Villeneuve: "Die Formel 1 muss bunt bleiben"
Formel-1-Rückkehrer Jacques Villeneuve erwartet keine Probleme mit Michael Schumacher und hofft auf ein Überleben der kleinen Teams
(Motorsport-Total.com) - Jacques Villeneuves Comeback in der Formel 1 kommt durchaus überraschend. Renault-Teamchef Flavio Briatore überwarf sich mit Jarno Trulli. Nach dem Italien-Grand-Prix beendete man die Zusammenarbeit, der Monaco-Sieger testete bereits für Toyota. Als Ersatz wird bei den letzten drei Saisonrennen nun Jacques Villeneuve an den Start gehen.
Brisant ist, dass gerade Villeneuve mithelfen möchte, dass Renault in der Herstellerwertung wieder an BAR-Honda vorbeiziehen kann. Immerhin fuhr der Kanadier fünf Jahre lang für dieses Team. "Ich bin extrem heiß, BAR zu schlagen und für Renault die Vize-WM zu holen", erklärte er der 'Bild am Sonntag'. Auch ein anderes Duell wird im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehen.

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Michael Schumacher und Villeneuve gelten nicht gerade als beste Freunde, wenn auch die Medien ihren Teil zum "Streit" beitrugen. "Das ist vorbei und vergessen", erklärte der Kanadier. "Ich werde mich mit ihm versöhnen und wir werden gut miteinander auskommen." Auch die jüngsten Umwälzungen in der Formel 1 bewegen Villeneuve.
Nach dem Ford-Ausstieg besteht nun die Gefahr, dass einige Top-Teams in der nächstjährigen Saison drei Autos an den Start bringen müssen, um die von Bernie Ecclestone an die TV-Sender garantierten 20 Autos zu erreichen. "Nein, das wäre fatal. Dann hätten die großen Teams einen noch größeren Vorsprung und die kleinen würden ganz sterben", so Villeneuve. "Ich fände es besser, wenn die großen Teams die kleineren unterstützen und Motoren liefern würden. Die Formel 1 muss bunt bleiben."












