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Minardi ist "nicht besorgt"

19. September 2004 - 12:12 Uhr

Der Ford-Ausstieg reißt auch Cosworth mit, doch bei Minardi ist man angesichts der heiklen Motorensituation kaum besorgt

Minardi-Box
Bei Minardi glaubt man nicht, dass man 2005 zusperren muss
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Gerade für die Teams Jordan und Minardi ist der Rückzug von Ford eine Hiobsbotschaft. Cosworth belieferte neben Jaguar auch Motoren an diese beiden Rennställe. Paul Stoddart schloss vor wenigen Wochen sogar einen neuen Vertrag für 2005, der die Lieferung der neuen TJ-Triebwerke vorsieht. Nun steht jedoch auch Cosworth zum Verkauf, doch überraschenderweise macht man sich im Minardi-Lager nur wenig Sorgen.

Dabei wäre ein Formel-1-Rückzug fatal. Ohne Cosworth stünden Minardi und Jordan ohne Triebwerke da. Bis auf Ferrari, die auch Sauber ausstatten, gibt es keine anderen Kundenmotoren in der Formel 1. "Wir werden eng mit den Leuten von Cosworth zusammenarbeiten, um eine praktikable Lösung bei der Lieferung für Motoren für die nächste Saison zu finden. Wir sind zuversichtlich, dass wir eine passende Übereinkunft finden werden", erklärte Minardi-Teamchef Paul Stoddart unlängst.

Stoddart, der sonst nicht mit Kritik oder Untergangszenarien hinter dem Berg hält, schöpft nicht nur Hoffnung, in Faenza und Ledbury ist kaum eine Betrübnis zu verspüren. Ist die Zukunft von Cosworth womöglich schon in trockenen Tüchern? "Wir sind nicht wirklich besorgt", zitiert 'espnstar' eine Quelle im Minardi-Team. Warum man sich so wenig Sorgen macht, wird sicher in Kürze öffentlich gemacht werden.

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