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Hubbert: "Wir glauben an eine gemeinsame F1-Zukunft"

26. September 2004 - 13:01 Uhr

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone und Mercedes-Vorstand Prof. Dr. Jürgen Hubbert glauben an die Zukunft der Formel 1

Hubbert und Ecclestone
Jürgen Hubbert und Formel-1-Boss Bernie Ecclestone im Gespräch
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Im Rahmen des ersten Formel-1-Rennens in China bekräftigten Bernie Ecclestone und Jürgen Hubbert, dass sie an eine gemeinsam Zukunft in der Formel 1 glauben. Das sagten der Formel-1-Boss und der Mercedes-Chef in der 'RTL'-Sendung 'Punkt 12 Spezial - Der Sonntagstalk'.

Bernie Ecclestone: "Ich weiß nicht, wie es reglementtechnisch aussehen wird, und wer als Team noch dabei sein wird. Es werden vielleicht einige Teams ausscheiden, man weiß nie. Wenn man so alt ist wie ich, dann kann man nicht so viele Jahre vorausdenken. Ich hoffe, ich bin nächstes Jahr wenigstens noch dabei. Ich bin sicher auch deshalb zuversichtlich, weil ich weiß, wie viel Mercedes für die Formel 1 getan hat - und mit dieser Unterstützung können wir eigentlich nicht verlieren."

Jürgen Hubbert: "Zunächst einmal hoffe ich, dass es weitergeht. Die Entwicklung, die wir in diesen Tagen erleben, ist natürlich nicht sonderlich erfreulich. Sie haben gehört, dass Ford ausgestiegen ist, dass hier einige Fragezeichen hinter mehreren Teams stehen, was bedeuten würde, dass es möglicherweise im nächsten Jahr weniger Autos auf der Strecke gibt als zur Zeit, was die Attraktivität nicht gerade erhöht."

"Wir sind uns miteinander sehr bewusst über diese Entwicklung und diskutieren natürlich, welche Chancen wir gemeinsam haben. Aber es ist schwierig: Es gibt die FOA, es gibt die Shareholder, es gibt die Hersteller und es gibt die Teams. All das unter einen Hut zu bringen, ist nicht einfach. Aber zumindest wir beide versuchen, Wege zu finden, weil uns an diesem Sport außerordentlich viel liegt und weil er im Moment tatsächlich mit einigen Risiken behaftet ist."

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