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Ist mir egal, Ecclestone fungiert nur noch als Frühstücksdirektor.
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Die Helden der Formel-1-Helden

Haben die Helden der Formel 1 eigentlich Helden, zu denen sie früher oder heute immer noch heraufblicken?

Eddie Irvine
Haben die Helden der Formel 1 eigentlich selbst einen Helden?
© Jaguar

(Motorsport-Total.com) - Braucht ein Mensch, der sich in das schnellste Formel-Fahrzeug der Welt setzt und sich gegen die besten Rennfahrer der Welt misst überhaupt einen Helden? Hatten die Helden der Formel 1 vielleicht nur in ihren jungen Jahren einen Helden, zu dem sie heraufblickten?

Für McLaren-Mercedes-Pilot Kimi Räikkönen ist diese Frage schnell beantwortet: "Ich hatte nie einen und werde auch nie einen haben", so der Finne auf 'F1.com'. Ähnlich sieht es Montoya: "Ich hatte nie einen Helden. Ich bin mein eigenes Vorbild. Wenn du erfolgreich sein willst, dann musst du dich auf dich selbst konzentrieren und nicht versuchen, in die Fußstapfen jemand anderes zu treten."

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Anders sieht das bei Michael Schumacher aus, der als Fußballfan seinen Namensvetter Toni Schumacher zum Helden hatte: "Als Schuljunge war er mein Held, er war einer der besten Torhüter, den Deutschland je hatte. Bei jedem Spiel hat er mehr als 100 Prozent gegeben, ohne jemals mentale oder körperliche Ermüdungserscheinungen zu zeigen. Ich habe ihn so sehr bewundert, dass ich manchmal vorgegeben habe, dass er mein Onkel ist..."

Toyota-Pilot Olivier Panis, der am 2. September seinen 38. Geburtstag feiern wird, hat sich Superman zum Helden auserkoren: "Jemand, der die Kraft hat, Menschen in Not zu helfen, besonders jungen Kindern." Für Teamkollege Ricardo Zonta ist der Fall klar: "Michael Schumacher wegen seines Siegeswillen."

BAR-Honda-Kollege Jenson Button nennt Radprofi Lance Armstrong, weil dieser sein Schicksal besiegt hat "und er zu einem der größten Sportler geworden ist, die die Welt jemals gesehen hat." Fernando Alonso hat in der Formel 1 keinen Helden, er hatte als Kind einen ähnlichen Favoriten wie Button: "Da bewunderte ich Miguel Indurein für seine Fairness." Sein echter Held ist jedoch sein Vater, "weil er so viele Opfer erbracht hat, um seine Familie zu unterstützen."

McLaren-Mercedes-Pilot David Coulthard hat wie Kollege Mark Webber gleich mehrere Helden: "Die Athleten bei den Olympischen Spielen. Sie kämpfen noch Körper gegen Körper wohingegen wir das Auto und all die Dinge haben, mit denen wir herumspielen können." Auch abseits des Sports hat der Schotte seine "Heroes": "Wenn ich es könnte, dann würde ich Bono, Nelson Mandela, Bill Clinton und Margaret Thatcher zum Dinner zusammenbringen und schauen, was passiert."

Fast als "Senna-Anbeter" bezeichnet sich Renault-Pilot Jarno Trulli, der auch Alain Prost wegen der Duelle mit dem Brasilianer verehrt. Auch Landsmann Giancarlo Fisichella hat Ayrton Senna zum Helden ausgewählt, "weil er der Formel 1 jene Magie verliehen hat, in der wir jetzt immer noch leben."

Der 1,64 Meter kleine Nick Heidfeld bewundert Michael Jordan, auch wenn er nie ein Poster von ihm in seinem Zimmer aufgehängt hatte: "Ich habe ihn sehr für seine Einstellung bewundert, nie ein Spiel aufzugeben. Selbst wenn es hoffnungslos aussah, hatte er die persönliche Stärke, um das Ding umzudrehen und eine fast unvermeidbare Niederlage in einen Sieg zu verwandeln."

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