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BAR-Insider: Können Button zum Zuschauen verdammen

17. September 2004 - 09:56 Uhr

Erst Ende Oktober wird das 'CRB' entscheiden, ob BAR oder Williams einen gültigen Vertrag mit Jenson Button besitzt

Jenson Button
Zum Zuschauen wird Jenson Button 2005 sicherlich nicht verdammt sein
© Lucky Strike Racing

(Motorsport-Total.com) - Das 'Contract Recognition Board' (CRB), jenes Notarbüro in der Schweiz, bei dem alle Verträge der Formel-1-Fahrer hinterlegt sind, wollte zunächst Ende September eine Entscheidung im "Fall Button" treffen. Das Komitee wird nun jedoch erst Ende Oktober zusammentreffen. Pünktlich zum Saisonabschluss in Sao Paulo wird demnach darüber verhandelt, welcher Vertrag mit Button Gültigkeit besitzt. Sowohl BAR-Honda als auch BMW-Williams pochen auf bindende Verträge mit dem Engländer.

Ein Insider des BAR-Honda-Team hat nun gegenüber britischen Medien eine ganz neue Variante ins Spiel gebracht. So behauptet der Insider, dass das 'CRB' zugunsten von BAR-Honda entscheiden wird: "Wir können Jenson nicht zwingen, dass er für uns fährt", zitiert der 'Mirror' den Insider. "Aber wir können ihn daran hindern, dass er für jemand anderes fährt."

Interessant ist, dass auch Renault-Teamchef Flavio Briatore, der 2001 und 2002 bei Benetton-Renault mit dem Briten zusammengearbeitet hat, glaubt, dass Jenson Button vertraglich für 2005 an BAR gebunden ist: "Aus vertraglicher Sicht muss er bleiben", wird der Italiener von 'Sportautomoto' zitiert. "Aber BAR möchte keinen Fahrer, der nicht bleiben will. Jenson ist nicht Schumacher. Ich würde für ihn nicht in den Krieg ziehen."

Die Androhung des BAR-Insiders hat durchaus Berechtigung, aber nur dann, falls das 'CRB' tatsächlich dem Rennstall von David Richards Recht gibt. Aber selbst dann darf man davon ausgehen, dass Jenson Button 2005 für BMW-Williams an den Start gehen wird. Dann müssten sich Williams und BAR außergerichtlich einigen, wofür Frank Williams natürlich seine Schatulle zücken müsste.

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