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Start von Klien in Magny-Cours nicht gefährdet

26. Juni 2004 - 14:18 Uhr

Der "Ventilator-Unfall" von Christian Klien in Barcelona wird offensichtlich keine schwerwiegenden Folgen haben

Christian Klien
Christian Kliens Start in Frankreich scheint nicht mehr gefährdet
© Jaguar

(Motorsport-Total.com) - Der kuriose Zwischenfall von Christian Klien bei den Testfahrten auf dem 'Circuit de Catalunya' wird keine schwerwiegenden Folgen haben. Am Donnerstag verletzte sich der Vorarlberger beim Versuch, sich abzukühlen. "Weil er sich selbst etwas abkühlen wollte, hat Christian einen Ventilator zur Kühlung der Bremsen aufgehoben, dabei jedoch leider seinen Zeigefinger der rechten Hand durch das Schutzgitter rutschen lassen", erklärte Jaguar-Sprecher Nav Sidhu.

Die tiefe Schnittwunde bedeutete, dass der Österreicher die Testfahrten beenden musste. Mark Webber und Björn Wirdheim waren fortan allein auf der Strecke unterwegs. Anfänglich stand auch ein Fragezeichen hinter der Teilnahme am Frankreich-Grand-Prix am kommenden Wochenende, doch diese Sorgen scheinen aus der Welt zu sein.

"Das Abbrechen des Trainings war in der Situation leider die richtige Entscheidung, da unmittelbar nach der Verletzung erhöhte Infektionsgefahr bestand uns eine Belastung des Fingers zu riskant gewesen wäre", kommentierte Klien auf seiner Internetseite. "Nun sieht alles wieder zum Besten aus und ich werde täglich behandelt, neu verbunden und die Gewebebildung überprüft."

Angst, in Magny-Cours nur Zuschauer sein zu müssen, hat der 21-Jährige nicht. "Zum Glück wurde die Haut der Fingerkuppe nicht allzu stark beeinträchtigt und eine rasche Heilung ist vorhersehbar. Die Ärzte sind überzeugt, dass mein Finger bis spätestens Montag wieder voll einsatzfähig ist und ich freue mich bereits auf das nächste Rennen in Frankreich, zumal ich mich im R5 immer wohler fühle und dies nun auch in einem guten Endresultat unter Beweis stellen möchte."

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