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Schumacher hat sich erste Saisonhälfte "nie so erträumt"

28. Juni 2004 - 11:59 Uhr

Michael Schumacher zieht ein - wenig überraschend - äußerst positives Fazit der ersten Saisonhälfte

Michael Schumacher
Michael Schumacher fährt der Konkurrenz mehr als jemals zuvor auf und davon
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Acht Siege in neun Rennen, 80 von maximal 90 möglichen WM-Punkten - für Michael Schumacher läuft die Formel-1-Saison 2004 besser als jede andere Saison zuvor: "Nie im Traum hätte ich mit einem solchen Saisonverlauf gerechnet", meint der Ferrari-Pilot auf seiner Internetseite, der im Winter ganz im Gegenteil "mit heftigem Gegenwind" der Konkurrenz gerechnet hatte.

Noch einmal stellt der 35-Jährige klar, dass Ferrari vor dem Start der neuen Saison nicht geblufft hat, als man doch recht skeptische Töne hatte anklingen lassen: "Wir hatten die Daten und die Eindrücke von den Wintertests als Basis, und nichts sprach in diesen Tagen dafür, dass Ferrari eine solche Saison hinlegen könnte. Wir haben nicht versucht zu untertreiben, wir haben versucht realistisch zu sein."

Der Deutsche ist sich bewusst, dass er für seinen überragenden Auftritt auch der Konkurrenz ein "Dankeschön" aussprechen muss: "In manchen Rennen wurden wir begünstigt durch Situationen, die wir nicht selbst beeinflusst hatten. Auch deshalb stehen wir momentan so gut da." Fortuna könnte sich durchaus in den kommenden Rennen von Ferrari abwenden, dies ist auch der Grund, warum Michael Schumacher immer noch ein wenig skeptisch ist. "In der Formel 1 kann alles passieren. Wir haben noch neun Rennen vor uns, da ist noch lange nichts entschieden."

In den Augen des Weltmeisters wird BAR-Honda in den verbleibenden Rennen der Hauptgegner Nummer eins sein: "Denn sie sehen auf allen Kurs-Typen gut aus. Ich denke allerdings auch, dass man vor allem Renault und auch BMW-Williams nicht unterschätzen darf. Es wird mit Sicherheit noch Rennen geben, in denen diese Teams sehr stark sein werden. Und was McLaren-Mercedes mit dem neuen Auto gelingen wird, muss man ebenfalls abwarten. Aber wir haben uns die Verteidigung beider Titel fest vorgenommen."

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