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Cora: "Konnte die Bilder nicht mehr ertragen"

24. Juni 2004 - 11:41 Uhr

Ralf Schumachers Ehefrau Cora erzählt, wie sie den Unfall des BMW-Williams-Piloten in Indianapolis erlebt hat

Cora Schumacher
Cora Schumacher fährt seit diesem Jahr selbst Rennen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Als Ralf Schumacher während dem Großen Preis der USA in Indianapolis verunfallte, da war seine Frau Cora mit Sohn David zu Hause in Österreich. Für Cora Schumacher war dies "der reinste Horror", wie sie in einem Interview mit der 'Bild'-Zeitung erklärt.

"Niemand kann sich vorstellen, wie es mir ergangen ist. Als der Kommentator meinte 'Er bewegt sich nicht, er bewegt sich nicht', da bin ich rausgelaufen. Alles dauerte so lange, ich konnte die Bilder nicht mehr ertragen. Ich fühlte mich so hilflos, das war wie ein Schock."

Mehr als die Zuschauer wusste die Hobby-Rennfahrerin zu diesem Zeitpunkt auch nicht, "wie wild" hat sie versucht, jemanden zu erreichen. Es dauerte ewig, bis auch sie erfuhr, dass ihr Ehemann nicht schwer verletzt ist.

Erst Stunden nach dem Unfall konnte sie erstmals mit dem 28-Jährigen telefonieren: "Ich spürte schon, dass er angeschlagen ist. Aber ich konnte an seiner Stimme erkennen, dass es ihm den Umständen entsprechend gut ging."

Cora, die ihren Mann im Moment "mit viel Liebe und Fürsorge" pflegt, versichert, dass es ihrem Mann besser und besser geht und er keine psychologische Behandlung braucht, wie so einige "Experten" zu wissen glauben: "Er albert auch schon wieder mit David herum, macht seine Späßchen."

Mehr Angst um Ralf Schumacher als bisher wird Cora in Zukunft nicht haben, wie sie versichert. Auch wird sie ihn nicht bitten, mit der Formel 1 aufzuhören: "Rennen fahren, die Formel 1 - das ist Ralfs Leben. Das gehört zu ihm, und das soll er so lange machen, wie er will und kann."

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