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Toyota mit blasser Leistung

01. Juni 2003 - 18:03 Uhr

Toyota mit Problemen: Cristiano da Matta rettete den neunten Platz ins Ziel, Olivier Panis dagegen wurde vier Mal überrundet

Cristiano da Matta
Für Cristiano da Matta war nicht mehr als der neunte Platz möglich
© Toyota

(Motorsport-Total.com) - So hatte sich niemand im Toyota-Team den Monaco-Grand-Prix vorgestellt. Im Debütjahr 2002 fuhr man gut im Fürstentum mit, doch heute war es für die Truppe aus Köln nicht möglich, ein starkes Rennen zu fahren. Cristiano da Matta rettete immerhin den neunten Platz, aber Olivier Panis kam mit vier Runden Rückstand nur als 13. und Letzter ins Ziel.

"Wir hatten heute eine gute Strategie, und ich hatte im Rennen oftmals eine freie Strecke", erklärte da Matta. "Ich kam in den 78 Runden kaum in Verkehr und habe dadurch wenig Zeit verloren. Die neunte Position, hinter den Top-Teams, ist ein ordentliches Ergebnis. Mehr hat das Auto auch nicht hergegeben."

"Wir hatten kein spezielles Problem. Die meiste Zeit über hatte ich ein Übersteuern und einfach keinen Grip. Ich kam hier erst gestern fahrerisch in Schwung, und das Team hat einen guten Job gemacht. Wir müssen an unserer Leistungsfähigkeit arbeiten, aber wir testen ja so viel, dass wir das bald schaffen sollten."

Olivier Panis war nach seinem Rennen, in dem er fast immer am Ende des Feldes fuhr, tief enttäuscht: "Das Ergebnis ist extrem enttäuschend, nicht nur für mich sondern auch für das Team. Wir konnten die Grip-Probleme des Wochenendes einfach nicht abstellen, also wollten wir im Rennen nur ein Mal stoppen, aber das Auto war unglaublich schwer zu fahren, irgendetwas stimmte damit nicht, wir wissen nur noch nicht was. Wir müssen vieles verbessern, damit wir stärker werden."

"Cristianos Resultat zeigt unsere derzeitige Leistungsfähigkeit", erklärte Teamchef Ove Anderson. "Ich kann nicht sagen, dass ich glücklich bin, aber unglücklich bin ich auch nicht – der neunte Platz geht in Ordnung. Olivier muss ein Problem gehabt haben, weil sein Auto lief nun wirklich überhaupt nicht, wir müssen das untersuchen. Ich muss auch sagen, dass die Fahrer ohne Fehler ihre Arbeit gemacht haben. Trotz der schwierigen Umstände haben sie alles getan, was sie konnten."

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