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Cristiano da Matta: "Ein hartes Wochenende"

03. Juni 2003 - 13:26 Uhr

Cristiano da Matta über sein Rennen und Toyotas Probleme in Monaco und seine Lernmethoden für unbekannte Kurse

Cristiano da Matta
Cristiano da Matta fuhr in Monaco größtenteils ein einsames Rennen
© Toyota

(Motorsport-Total.com) - Die Toyota-Truppe reiste enttäuscht von Monaco ab, auch wenn Cristiano da Matta der beste Fahrer hinter den vier Spitzenteams McLaren, Ferrari, Williams und Renault war. "Der TF103 hatte auf dieser Strecke insgesamt zu wenig Grip, was es schwer machte, das Auto zu verbessern", erklärte der Brasilianer. "Dabei hatte ich allerdings noch weniger Probleme als mein Teamkollege Olivier Panis."

Der Franzose wurde nicht weniger als vier Mal von der Spitze überrundet und hatte auch den Minardis wenig entgegenzusetzen. Der Fehler am Auto von Panis wurde in Monaco noch nicht gefunden. Cristiano da Matta war hingegen "froh, dass Rennen als Neunter zu beenden", außerdem fand er Strecke vom fahrerischen Standpunkt aus sehr reizvoll.

"Ich bin in Amerika viele Straßenrennen gefahren", erklärte der amtierende CART-Meister, "aber keines war so hart wie dieses. Daher benötigte ich auch mehr Zeit zum Lernen der Strecke. Normalerweise fahre ich kurz raus, drehe drei Runden, und denke dann über das Layout der Strecke nach." In Monaco wollte er es besonders gut machen, doch es funktionierte nicht.

"Ich habe es anders versucht: Ich blieb für zehn Runden draußen, in der Hoffnung, dass sich meine Rundenzeiten verbessern würden. Aber das taten sie nicht, daher hatte ich im Qualifying am Donnerstag auch viel Mühe und war nur Langsamster. Am freien Freitag habe ich viel über die Strecke nachgedacht und habe mich am Samstagmorgen viel besser gefühlt. Ich wurde schneller und schneller und war mit meiner Zeit im Qualifying, die für Platz zehn reichte, sehr zufrieden."

Beim Rennstart war da Matta außerdem erleichtert, dass seine Startautomatik, im Gegensatz zu Österreich, funktionierte. "Monaco ist sehr eng, dort möchte man nicht stehen bleiben", stellte der Brasilianer fest. "In den ersten Runden konnte ich Mark Webber und Jacques Villeneuve folgen, aber als ich weniger Benzin an Board hatte, konnten sie mir wegfahren. Es war frustrierend, aber immerhin hatte ich dadurch freie Fahrt."

Das Toyota-Team testet in dieser Woche in Silverstone, worauf sich da Matta freut. "Ich war schon einige Jahre nicht mehr dort. Ich habe es immer genossen, dort Rennen zu fahren, als ich 1995 in der britischen Formel 3 unterwegs war."

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