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Toyota war einfach "nicht konkurrenzfähig"

29. Mai 2003 - 16:59 Uhr

Unter erschwerten Bedingungen kamen Panis und da Matta im ersten Qualifying in Monaco nicht über die Plätze 18 und 19 hinaus

Olivier Panis
Olivier Panis hatte im ersten Qualifying in Monaco mit Übersteuern zu kämpfen
© Toyota

(Motorsport-Total.com) - Große Enttäuschung im Toyota-Team nach dem ersten Qualifikationstraining in Monte Carlo. Da beide Fahrer erst nach dem Motorschaden von Heinz-Harald Frentzen auf die Strecke gehen konnten, fanden sie keine idealen Bedingungen vor. Olivier Panis hatte am Ende seiner Runde einen Rückstand von 3,598 Sekunden zur Spitze, was Platz 18 bedeutete.

"So ein Start ins Wochenende ist wirklich enttäuschend", zeigte sich der Franzose frustriert. "Das Auto war hier heute wirklich nicht schnell und mir fehlte etwas Grip. Es ist die gleiche Situation wie schon in Österreich, so dass wir jetzt gemeinsam hart arbeiten müssen, um das Auto für den Rest des Wochenendes zu verbessern. Ich bemühte mich, in meiner schnellen Runde viel Druck zu machen, doch in der "Portier"-Kurve hatte ich starkes Übersteuern und habe deshalb dort bestimmt eine halbe Sekunde verloren, aber am Ende machte auch das keinen Unterschied mehr. Wir waren heute einfach nicht konkurrenzfähig."

Teamkollegen Cristiano da Matta trennten sogar 4,069 Sekunden von der Donnerstags-Pole, so dass der Brasilianer am Samstag als Zweiter nach "HHF" ins für die Startaufstellung entscheidende Qualifikationstraining gehen wird.

Der Brasilianer fasste anschließend zusammen: "Ich bin heute hier zum ersten Mal gefahren und fand die Strecke interessant; es macht Spaß, hier zu fahren, auch wenn die Zeit heute nicht sehr gut war. Bestimmt gibt es noch viel Potenzial, damit ich mich auf dieser Strecke verbessern kann, denn in einer Stunde kann man diesen Kurs nicht lernen, da es nirgendwo ähnlich ist wie in Monaco. Wir müssen am Samstagvormittag die 90 Minuten Freies Training voll ausnutzen, um mehr Kilometer abzuspulen und um alle Dinge am Auto zu erledigen, die noch gemacht werden müssen."

Chefdesigner Gustav Brunner bleibt optimistisch: "Ich glaube wirklich nicht, dass wir viel aus den heutigen Ergebnissen lesen sollten. Ich bin sicher, dass es für Cristiano nicht so einfach war. Er fährt zum ersten Mal hier und ich bin sicher, dass dies eine Rolle spielte. Er ist mit den CARTs aber schon auf Straßenkursen gefahren, deshalb sollte er in der Lage sein, bis Samstag richtig schnell zu sein. Olivier fuhr heute Morgen nur 21 Runden und hatte nur einen Versuch auf neuen Reifen. Es sieht im Augenblick nicht wirklich gut aus, aber ich bin mir sicher, dass wir das wahre Bild erst am Samstagnachmittag sehen werden, wenn es zählt."

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