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Ecclestone will neuen Qualifying-Modus

30. Mai 2003 - 15:10 Uhr

Geht es nach Formel-1-Chef Bernie Ecclestone, so soll das Einzelzeitfahren im Qualifying schon 2004 wieder verschwinden

Bernie Ecclestone
Geht es nach Bernie Ecclestone, wird das Einzelzeitfahren wieder gestrichen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das Einzelzeitfahren, welches zu Saisonbeginn die traditionelle Qualifying-Stunde am Samstag abgelöst hat, könnte schon nächstes Jahr wieder zu den Akten gelegt werden. Dafür spricht sich zumindest Formel-1-Chef Bernie Ecclestone aus.

Zwar birgt der neue Modus viele Vorteile, so zum Beispiel verstärkte TV-Präsenz für die kleinen Teams und bessere Übersichtlichkeit sowie eine freie Strecke für alle Fahrer, aber viele Insider sind der Ansicht, dass der alte Modus mit einer in der Regel immens spannenden Schlussphase für die Zuschauer aufregender war. Als problematisch wurde beim klassischen Format ja hauptsächlich angesehen, dass die ersten Minuten meist ohne fahrende Autos verstrichen sind.

Ecclestone findet jedenfalls, dass das Einzelzeitfahren "nicht so spannend" ist, wie er in einem 'dpa'-Interview erklärte: "Ich glaube, andere Leute stimmen mir da zu. Das ist etwas, was wir anschauen müssen. Aber erst für die nächste Saison. Ich glaube, dass wir es vorerst beibehalten sollten." Sein Freund Niki Lauda hat ja bereits vorgeschlagen, die 60 Minuten in zwei halbe Stunden aufzuteilen, in denen jeder Fahrer zu einer gewissen Rundenanzahl verpflichtet ist.

Mit den restlichen Reglementänderungen – speziell mit dem modifizierten Punktesystem – ist der Formel-1-Zampano aber relativ zufrieden: "Die Weltmeisterschaft ist immer noch eine enge Angelegenheit, nur zwei Punkte trennen die ersten Beiden. Keiner konnte sich bisher absetzen. Das war gut. Die Idee, dass die Reifenhersteller für jedes Team eigene Reifen produzieren können, war auch gut."

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