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McNish begrüßt FIA-Alleingang beim Reglement

03. Februar 2003 - 09:45 Uhr

Renault-Testfahrer McNish freut sich über die Initiative der FIA hinsichtlich der Änderungen im Reglement

Allan McNish
Allan McNish befürwortet die Maßnahmen des Weltverbandes
©

(Motorsport-Total.com) - Während die kurz vor Saisonbeginn von der FIA angeordneten Reglementsänderungen bei den Teams nicht nur auf Befürworter stießen, freut sich zumindest Renault-Testfahrer Allan McNish über den mutigen Alleingang des Weltverbandes. Der Schotte glaubt, dass die bekannte Hackordnung der Formel 1, die im Vorjahr für sinkende Einschaltziffern sorgte, so durcheinandergewirbelt werden könnte.

Auch die radikale Vorgehensweise von Max Mosley und seinen Leuten, die die Maßnahmen erst im Nachhinein mit den Teams abgesprochen haben, stört McNish nicht: "Ich denke, dass solche Sachen manchmal ein bisschen vorangetrieben werden müssen. Es ist gut, dass die FIA die Kontrolle übernimmt und die Statuten schreibt." Des weiteren sei positiv anzumerken, dass es nun endlich klare zeitliche Vorgaben gibt, bis wann die Neuerungen zu erledigen sind.

Schon in Melbourne soll ja der Einsatz des T-Cars massiv limitiert werden, darüber hinaus wurden viele Bereiche der Elektronik restriktiver reglementiert. Auch die Arbeiten am Chassis zwischen Qualifying und Rennen dürfen nur noch unter Aufsicht und in einem bestimmten Rahmen durchgeführt werden und ab dem Großbritannien-Grand-Prix werden gar auch noch Traktionskontrolle und Startautomatik dem Rotstift geopfert.

Aber: "Im Endeffekt glaube ich nicht, dass das Kräfteverhältnis dadurch auf den Kopf gestellt wird", erläuterte McNish gegenüber 'Autosport'. "Von Zeit zu Zeit wird es jedoch ein Durcheinander geben. Wenn wir uns daran zurückerinnern, wie zum ersten Mal die Traktionskontrolle erlaubt wurde, dann gab es damals viele Probleme – vor allem bei McLaren, was für interessante Rennen sorgte. Vielleicht tritt jetzt derselbe Effekt ein, nur genau umgekehrt."

Im Augenblick bereitet sich der Routinier übrigens auf die kommende Saison vor, in der er bei Renault weit mehr als ein herkömmlicher Testfahrer sein wird, zumal er in erster Linie an den offenen Freitagstrainings teilnehmen dürfte. Dies sei zum einen eine ideale Möglichkeit, um die Formel-1-Karriere wieder in Schwung zu bringen, zum anderen auch noch eine überaus angenehme Aufgabe: "Ich kenne aus meiner Zeit bei Benetton noch viele Gesichter", so McNish abschließend.

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