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Heidfeld und Massa blicken nach Ungarn

08. August 2002 - 09:48 Uhr

Während Heidfeld optimistisch ist, dass es in Ungarn gut laufen wird, freut sich Massa auf Sightseeing über Budapest

Nick Heidfeld (Sauber)
Nick Heidfeld sah 2001 in Budapest als Sechster die Zielflagge
© OnlineSport

(Motorsport-Total.com) - Nick Heidfeld freut sich bereits auf den speziellen Charakter des Hungarorings, der dem Auto im letzten Jahr gut lag: "Ich mag Ungarn und seine Umgebung. Der Hungaroring ist eine ziemlich herausfordernde Strecke, da man im Rennen immer nach einem Moment Ausschau halten muss, in dem man überholen kann. Dort erhält man wahrlich nicht viele Chancen! Es ist eine knifflige Strecke mit engen Kurven. Ich war dort immer schnell, in der Formel 3000 und in der Formel 1. Im letzten Jahr wurde ich im Sauber C20 Sechster und das war ein harter aber sehr befriedigender Punkt. Ich hoffe in diesem Jahr auf etwas Ähnliches."

Teamkollege Felipe Massa, der zuletzt mit einem Rauswurf mitten in der Saison in Verbindung gebracht wurde, wird wie erwartet in Ungarn starten: "Ich war noch nie in Ungarn und werde meinen Versuch mit einem Flug über die Stadt von Budapest mit Peter Berenyi beginnen, dem Welt- und Europa-Meister im Kunstfliegen, der Ungar ist. Unser Teampartner Red Bull hat mir die Möglichkeit gegeben, mit ihm in seinem Extra 330-Flugzeug mitzufliegen. Ich kann es kaum erwarten, in Tököl zu landen. Es ist eine tolle Sache, so eine Stadt zu erkunden! Ich werde mich auch mit dem ungarischen Formel-3000-Fahrer Zsolt Baumgartner treffen."

Willy Rampf, Technischer Direktor des Sauber-Teams: "Auch wenn es nicht die gleichen Leitplanken dicht an der Strecke gibt, so ist der Hungaroring im Formel-1-Kalender Monte Carlo am ähnlichsten. Beide Strecken verlangen maximalen Abtrieb, da es relativ wenig Hochgeschwindigkeits-Kurven und nur kurze Geraden gibt."

"Es gibt einige schwierige Aspekte bei dieser Strecke. Sie ist an manchen Stellen uneben und die Temperaturen sind normalerweise sehr hoch, was das Leben der Fahrer anstrengend gestaltet. Überholen ist ebenfalls sehr, sehr schwierig, was bedeutet, dass man das Auto im Qualifying optimieren muss, so dass es gut ausbalanciert ist und eine Menge Abtrieb und mechanische Haftung hat, so dass man die bestmöglichste Startposition herausfährt. Eine gute Tankstrategie ist ebenfalls ein wichtiger Punkt bei der Rennplanung, denn dies ist mehr als sonst eine Strecke, wo man in der Box Positionen gewinnen kann, die man auf der Strecke nicht gutmachen kann."

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