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Ecclestone unterstützt Türkei-Grand-Prix
Merhaba! Vielleicht hört Schumi & Co das schon in ein paar Jahren – wenn man "Hallo" zur Formel 1 in der Türkei sagt

(Motorsport-Total.com/sid) - Eine Woche nach seiner Stippvisite in Moskau zwecks eines künftigen WM-Laufes in Russland hat Formel-1-Chef Bernie Ecclestone auch dem türkischen Motorsportverband "Grünes Licht" für einen Grand Prix am Bosporus gegeben. Nach Angaben von Verbands-Präsident Mumtaz Tahincioglu könnte der Große Preis der Türkei 2005 stattfinden, wenn spätestens ein Jahr zuvor ein Rennkurs fertig gestellt ist.
"Die Türkei hat ein großes Potential. Es gibt viele Vorteile, und ich sehe nichts, was dagegen spricht. Aber erst muss es einen Rennkurs geben, danach kann man dann über den Austragungstermin reden", sagte Eccelstone zu Journalisten der Nachrichtenagentur Anatolian auf dem Sahiba-Gokcen-Flughafen in Istanbul, wo sich der Brite zu Gesprächen mit Tahincioglu getroffen hatte. Der Motorsportverband will nun versuchen, die Regierung trotz der wirtschaftlichen Probleme des Landes zu Investitionen zu bewegen.
Der Bau eines Formel-1-Motodroms wird mit Kosten in Höhe von 60 Millionen Dollar veranschlagt. Dabei ist unklar, wo die Piste entstehen soll. Mögliche Standorte wären neben Istanbul noch Izmir an der Ägäis und die Mittelmeerstadt Antalya. Grand-Prix-Rivalen der Türken für den ersten WM-Lauf im Nahen Osten sind Ägypten und Dubai. In Asien meldet China bereits länger Ansprüche an.
In der vergangenen Woche waren entsprechende Gespräche zwischen Ecclestone und Moskaus Bürgermeister Juri Luschow über einen WM-Lauf in Russland für den Herbst 2003 gescheitert. In wesentlichen Punkten war keine Einigung erzielt worden, eine Klärung wurde aber angekündigt. Demnach soll die Formel-1-WM voraussichtlich im September 2004 erstmals in ihrer 52-jährigen Geschichte in Russland Station machen.








