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Minardi-Team am Ende mit Zielankunft von Marques zufrieden
Nach all den technischen Problemen das Wochenende über, freute man sich bei Minardi über Tarso Marques Zielankunft

(Motorsport-Total.com) - Für das Team von Paul Stoddart endete am Sonntag Nachmittag ein Wochenende vieler technischer Probleme. Während Fernando Alonso am Rennen nur 7 Runden lang teilnahm, der Spanier schied wegen einer gebrochenen Antriebswelle aus, fuhr Tarso Marques, der in der Anfangsphase mit Blasen werfenden Reifen kämpfte, bis zum Schluss durch. Der Brasilianer schleppte seinen angeschlagenen Boliden, bei dem die letzten 10 Runden ein seitlicher Windabweiser lose rumbaumelte, ebenfalls wie die anderen acht vor ihm ins Ziel gekommenen Fahrer über die Startlinie.
Nach dem Rennen erklärte Tarso Marques: "Es war ein hartes Rennen, vor allem nach dem zweiten Boxenstopp, da ich Probleme mit den montierten Reifen hatte. Wir müssen jetzt erst einmal herausfinden was das Problem mit dem zweiten Satz Reifen gewesen ist. Jedenfalls konnte ich auf diesen Pneus nur langsamere Rundenzeiten fahren als mit dem ersten Reifensatz. Das Chassis fühlte sich gut an, wenngleich wir auf den Geraden auf Grund unseres Motors unseren Konkurrenten unterlegen waren. Bei meinem Start hatte ich gleich zwei Plätze gutgemacht, leider aber diese Position nicht verteidigen können, weil die anderen Autos auf der Geraden schneller waren."
Fernando Alonsos Rennen war nur von kurzer Dauer gewesen, weshalb der Spanier dementsprechend enttäuscht war: "Das war heute ein enttäuschender Tag. Im Warm-up hatte ich eine gute Leistung gezeigt und war mit dem Fahrerhalten meines Autos für das Rennen recht zuversichtlich. Im Rennen hatte ich dann aber nach ein paar Runden Probleme mit dem Antrieb. Wir hatten dieses Wochenende vom ersten Tag an kein Glück, was sehr sehr bedauerlich ist."
Paul Stoddart, Teamchef: "Tarsos neunter Platz im actiongeladenen Rennen war am Ende eines Wochenendes voller Probleme wenigstens ein positives Ergebnis. In Anbetracht der Tatsache, dass er die letzten 10 Runden mit einem losen Luftleitblech fuhr war seine Leistung sehr bemerkenswert. Leider endete Fernandos Rennen schon sehr früh. Wie es aussieht war ein Problem mit dem Antrieb die Ausfallursache. Wir werden jetzt nach Europa zurückkehren und dort bei Testfahrten ein neues Getriebe und Aerodynamikpaket ausprobieren. Gleichzeitig haben wir dabei Gelegenheit die zuletzt aufgetretenen Zuverlässigkeitsprobleme in den Griff zu bekommen."









