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Juan-Pablo Montoya in Monza erneut Schnellster

01. Juni 2001 - 21:40 Uhr

Am dritten und letzten Testtag in Monza drehte erneut Juan-Pablo Montoya die schnellste Runde vor Nick Heidfeld im Sauber

Juan-Pablo Montoya
Montoya drehte unter Beobachtung von Patrick Head seine Runden
© OnlineSport

(Motorsport-Total.com) - Bei warmen 27 Grad Luft- und 38 Grad Asphalttemperatur widmeten sich die Teams BMW-Williams und Sauber wie schon an den vorangegangenen beiden Tagen den Vorbereitungen auf das kommende Rennen in Kanada. Die Tagesbestzeit fuhr erneut Juan-Pablo Montoya, der für seine schnellste von insgesamt 49 Runden 1:24.758 Minuten benötigte. Für das Sauber-Team war Nick Heidfeld im Einsatz, der seinen finnischen Teamkollegen Kimi Räikkönen abgelöst hatte.

Heidfeld benötigte für seine schnellste Runde 1:25.256 Minuten. Insgesamt hatte der Deutsche 64 Runden im "Autodromo di Monza" gedreht.

Am Ende des Testtages erklärte Juan-Pablo Montoya: "Wir hatten eigentlich vorgehabt, eine Menge an Runden abzuspulen, jedoch kostete uns ein Problem mit dem Motor heute wertvolle Zeit. Es war aber kein großes Problem, sodass wir schlussendlich alle auf dem Programm stehenden Dinge abarbeiten konnten. Insgesamt betrachtet verlief dieser dreitägige Test sehr gut."

Sam Michael, Chefingenieur: "Juan-Pablo hat heute unsere Vorbereitungen auf den Großen Preis von Kanada abgeschlossen, wobei sein Hauptaugenmerk den Bremsen und Reifen galt. Hier in Monza getestet zu haben war eine gute Vorbereitung für die Strecken, auf denen mit wenig Abtrieb gefahren wird."

BMW-Motorsportdirektor Dr. Mario Theissen erklärte, dass man vorsichtshalber den Motor von Montoyas Auto gewechselt hatte, da man auf einen plötzlich abfallenden Öldruck aufmerksam geworden war.

Nachdem Kimi Räikkönen die ersten beiden Testtage in Monza bestritten hatte, kam zum Abschluss der Mönchengladbacher Nick Heidfeld zum Einsatz. "Quick Nick" erklärte: "Ich war sehr zufrieden über die Abstimmung des Autos. Der C20 fühlte sich von der ersten Runde gut in Form an, sodass es nur eine Frage des Feintunings war, um ihn meinem Fahrstil anzupassen. Wir haben ausgiebig das neue Differenzial getestet und dabei viele Daten gesammelt."

Testteamchef Jacky Eeckelaert sagte über den bis auf ein kleines Sensorproblem erfolgreich verlaufenen letzten Testtag: "Wir haben heute einen guten Tag mit Nick Heidfeld am Steuer des C20 gehabt. Während wir am Morgen die Tests der Aerodynamik und Reifenwahl für Kanada beendeten, arbeiteten wir später am neuen hydraulischen Differenzial, welches sehr gut funktioniert hat. Heute Morgen wurden wir nur kurz von einem nicht korrekt funktionierenden Sensor kurzfristig von unser Arbeit abgehalten, konnten uns dieser nach Austausch des Sensors wieder voll und ganz widmen."

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